Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711190
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Bavaresc , 
Franz Ignaz. 
etc. 
BQVÜTCSÜ; FPaUz Ignaz, (aus Bayern?) Schüler von Blömen. Man 
kennt die Lebensverhältnisse dieses Iiünstlers nicht. Lanzi sagt 
nur von ihm, dass er seinen Meister Blümen gut nachgeahmt habe. 
I. 5. 38. deutsch. Ausg. 
BEWO, Lamben? VON, treibt die Kunst nur als Liebhaber, aber 
mit cntschiedenem Berufe. Er gab 1826 Ansichten vom NßitllflllällC 
heraus, in geiitztexi Blättern lil. qu. Fol. (Carlsrixhe bei Yelten)- 
Bavo nahm sich Boissieux zum Muster. Iiunstblatt. 
Dieses ist wohl jener Lambert Bab0,_dessen wir schon erwähnten. 
Baxter, ein vorzüglicher englischer Laudschaftsmaler, der 1321 zu 
London zu frühe der Iiunst durch den Tod entrissen wurde. Er 
hinterliess Bilder, welche einen Beichthum des inneren Lebens 
darbieten und auch durch Schönheit der Ausführung ansprechen. 
Schön sind auch seine Studien von Blumen und Früchten. 
Bay, Johann BQPEISE JOSCPh (lC, Bildhauer, geb. zu Malines 
1779, lernte die Anlangsgrüizde im Zeichnen bei Van Biscum zu 
Alost, hatte aber später keinen andern Führer mehr, als sein Ta- 
lent, welches ihm sein Studium erleichterte. Seinen ersten Ruf 
verschaffte ihm die Versuchung des heil. Antonius, welche er für 
Dr. Le Clercq ausführte, und einige Portraite. Später begab er 
sich nach VParis, ohne Empfehlung und Mittel, doch fand er an 
Van Spaendonk einen Beschützer, auf dessen Verwendung er in 
die Akademie aufgenommen wurde. Hier erweckten die Iiunstschätze, 
die damals aus ganz Europa mich Paris wandern mussten, seinen 
Eifer, leideiaber bot die Zeit den Künstlern seines Faches nicht 
viel günstige Gelegenheit dar. Griisseres Glück fand er in Nantei 
und in der Vendöe, wo dießildwerlse der Kirchen, welche in den 
Kriegen beschädigt wurden, hergestellt oder von neuem gemacht 
werden mussten. Er fertigte mehrere Statuen für die Cathedrale 
und die Börse, 60 Büsten für die Bibliothek, die Portraite des 
Bischofs, des Präfekten, des Maire und anderer Magistrats-Perso- 
nen. Nach einem iiinfzehnjährigen Aufenthalt in Nantes kehrte 
er nach Paris zurück, um seinen Söhnen Gelegenheit zur Ausbil- 
dung zu verschaffen. In Paris stellte er 1817 die Büste Tahnzfs 
aus, die er noch zu Nantes ausgeführt hatte, und das Modell zum 
Denkmal der Familie Cossin, welches ihm eine goldene Medaille 
erwarb. Von dieser Zeit an erhielt er mehrere Aufträge, in Büsten, 
Statuen und Basreliefs bestehend. Eines der letzter-n ist in den 
Annalen des Pariser Salons gestochen. Seine colossalen Statuen 
des Apollo und Neptun sind im botanischen Garten zu Havanali 
undfmehrere seiner VVCFlSCÄII Kirchen und Privathiiixsern zu Paris. 
In der Cathedralc von Arras ist von ihm ein zwölf Fuss hoher hl. 
Matthias, Aden er 1822 ausführte, und im Schlosse zu Compiegne 
ein Merkur, der den Argus einschläfert, 1821i- 8118 MIINIIUP gehauen, 
undebeu daselbst die Statue des schlafenden Argus. Im Jahre 
1829 fertigte er die acht Fuss hohe Reiterstatue Ludsvig XIV" die, 
in llironze gegossen, in Montpellier sich befindet. De Bay wurdß 
183.-; zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.  
Seine beiden nachfolgenden: Söhne, die er in den Anfangsgrün- 
den selbst unterichtete, sind ebenfalls geschickte Künstler, so wie 
 der Vater unter die vorzii liehen seines Faches gehört. Mehrere 
seiner Werke sind in de {ist's Annales du salon de Gancl S. M6 
und in Gabetfs dict. des artistes verzeichnet. 
Bily, Jßün BEIPUSCO JOSGPh (18, der Sohn und Schüler des obi- 
gen, geb. zu Nantes 1802. Er erhielt in den Jahren 1820, 21 und
        

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