Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711141
Buumgaeüen , 
ßlartin 
V (U1 
den. 
152ml: , 
Heinrich- 
327 
aus einem Gnsse gesehen hatte. Die Reiterstatue des bezeichneten 
Fürsten, mit den Flnssgiitterii von Coustou, hat B. u. J. Audran. 
und seine Diana zu Yersailles G. Edelinlt gestochen. 
Die beiden erivähnteii Statuen Ludwigs XIV. sind in der Revo- 
lution zu Grunde gegangen; letztere in Lyon.  
DHSjüfCllnS war liector der h. Akademie und hatte eine Wohnung 
im Louvre, wo er zugleich auch seine Schule leitete. 
Er hatte einen Sohn, der sich als Nluler und Architekt einen Na- 
men machte. 
Baumgärtner (Baumgartner), Johann Wolfgang oder 
Vvllllßlm, von Iiufstein gebiirtig, bildete sich selbst zum Iiiinst- 
ler, und wurde ein fester Zeichner, besziss auch ein schönes Ta- 
lent im Erfinden. Anfangs malte er zu Augsburg Landschaften 
und Prospekte mit schöner Architektur anti Glas, widmete sich 
aber dann der Oel- und Frescomalerei. In den Gegenden um 
Augsburg sind die Kirchen zu Gersthofen und Eggeiihaussen von 
ihm geziert. Er malte auch die Decke des bischöflichen Pallastes 
zu Mörsburg und die Iiirehe zu Pctcrshziusen. Ileberdiess zeich- 
nete er selir viele Thesen u. 21., z. B. iilier .100 Nlonatheilige für 
Masculi eneoriiia coelituuni. Er starb {LTÖI , 519 Jahre alt. Baum- 
gartner ist einer der letzten Glasmciler seiner Zeit, den mit An- 
fang der zweiteirI-Iällte des 18. Jahrhunderts that sich kein einzis 
ger Meister mehr in dieser Kunst hervor, und nur den Be- 
mühungen der neuesten Zeit ist es wieder gelungen, die Glasma- 
lerei wieder zu heben; namentlich wird sie in München durch den 
Schutz des liunstsinnigen König Ludwigs geübt.  
Billlmgartner, JOhHIIII; Bildhauer, geb. zu NIemmelsdoi-f bei Bam- 
berg 1741i, gest. daselbst 1792. Er bildete sich unter der Leitung 
des Hofbildliauers Dictz und fertigte nach dessen Tode mehnere 
Werke in Würzburg, lYiaiuz und Dresden, wo er in der Werk- 
stätte des Bildhauers Tieger eine höhere {Bildung erlangte. Hier- 
auf kehrte er nach Bamberg zuriicli, und ging später nach Berlin, 
wo er unter andern Arbeiten an den Niodellen der vier Pferde auf 
dem Potsdaiiierthore arbeitete. Nach einer Reihe von Jahren be- 
suchte er die Heiniath wieder und starb daselbst. Jäcks Pantheou- 
Baumgarten, Gustav Friedrich, Historien- und Portraitnialet, 
bildete sich unter l-Iartmann in Dresden zum geschiclitenmliunst- 
ler, und lieferte bereits Bilder, die in Erfindung und Alushlhrllllg 
grosse Verdienste haben und nicht minder in der Zeichnung, 318 
in der Farbengebung treFFlich sind. Er malte vieles in P0161! und 
begab sich 1823 mit königlicher Unterstützung nach Rom, um 591116 
künstlerische Ausbildung zu vollenden. Er malte inehrere Portraitu 
und Copien nach guten Meistern und zeigte auch ineigenen Com- 
positionen ein schönes Talent. Gegenwärtig lebt er in Bologna. 
Baumgartner, Johann Wolfgang, S. Bauingiirtner. 
Baurnhauer, Sßbilltl, liirchner bei St. Sobald _zu Nürnberg, wir 
nach Diirefs Zeugniss ein uter Maler. Man sieht von ihm in der 
Salsristei der Dominikaner Jiirche eine grosse Tafel mit dem Lei- 
den Christi vom Jahre 1513. Starb 1517. 
Ein Bildhauer Joh. Fried. Bau inhauer, von Tübingen, I!" 
bßiletß in der ersten Hiilite des 17. Jahrhunderts. Man kennt von 
ihm: lnscriptiones monumentorum quae suiit Tubingae 1627- 
BauP: Hemrlßh, Maler in Email und Porzellain zu Paris, gßb- in 
der Schweiz 1777. Er brachte 1812 unter dem Nanl?" Plhl Pi" 
Porzellaiugeinälde nach Richard zur Ausstellung, das die Yaleutiiie
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.