Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711027
Basset, 
Franzisca. 
Bassi, 
Franz. 
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BQSSCI, FTQUCISCiI, Iiupfersteeheriu zu Paris, die zugleich mit 
Bas se t dem jiinge r n einen gemeinschaftlichen liupferstichhan- 
del trieb. Man hat von ihr akademische Figuren und mehrere 
Blätter nach Boucher. Ferner 20 B1. habillexnens modernes et ga- 
lans etc.   
Von einem Anton Basset kennt man den Auszug ausvAegyp- 
ten, nach Rubens. 
Bassctn: NIaTCaUtÜUlO, Maler zu Verona, gest. 1Ö5O im IlZ-Jahre- 
Er studirte in Venedig und Rom, kehrte dann in seine Vaterstadt 
zuriicls und erlangte den Ruf eines grossen Zeichners nnd treffli- 
chcn Coloristen. In S. Stefane zu Verona ist ein Bild von ihm, 
 das mehrere Bischöfe der Stadt vorstellt, alle trefflich verschieden 
und von ziemlich Titianischen Geschmack. Er hinterliess weder 
Schüler noch viele VVerke, aber geschätzte, und pllcgte zu sagen, 
 man miisse die Malerei nicht handwverhsmüssig treiben, sondern wie 
die Literatur, mit Ruhe und siissem Behagen. Lanzi II. S. 201. 
deutsche Ausgabe. 
Bassla GiOVaUUI Büttißta, ein trefflicher, jetzt lebender Land- 
schaftsmaler xwinßologna, der in Rum seine Iiunst übt, und ei- 
nen allgemeinen wohlverdienten lluf genicsst. Er bildete sich auf 
der Akademie seiner Vaterstadt, ivühlte aber, nachdem er sich in 
der Zeichnung und in den Anfangsgriinden der Malerei befestiget 
hatte, besonders die Naitur zur Lehrmeisterin und erkennt dieselbe 
noch immer als sein nachzuahmcndes lYIuster, wesswegen seine Ge- 
mälde einen bewunderungswiirdigen Grad von Wahrheit darbieten. 
Dabei malt er als lYIann von Talent, (Seschmaclt und lebhafter 
Phantasie im guten italienischen Stylc. Seine Bilder sind zart und 
angenehm, von poetischer Auffassung, und sie verfehlen nie ihren 
Eindruck. Sein Pinsel ist warm und geistreich; der Baumschlag 
ausgezeichnet schön und die Beleuchtung zum Theil wirklich ma- 
gisch. Ueberdiess sind seine VVerlae noch durch eine schöne Staf- 
fage von Figuren und Thieren gehoben. 
ßassi lieferte, ausser den zahlreichen Gemälden, auch treffliche 
Zeichnungen, wie zu Annibale Sam's schöner Ausgabe des Virgil. 
Andere befinden sich in den Händen der Iiuustliebhaber des In- 
und Auslandes, so wie [seine Gemälde, welche lauter freundliche 
und interessante heiniathliche Gegenden darstellen. 
BHSSI, FFEIDGGSCO, genannt il Cremonese da' paesi, geb. 16,12, 
gest. zu Anfang-HOO. Er malte zu Venedig Landschaften in man- 
nigfaltigem, anmuthigem, vollendetem Geschmacke, dreist und mit 
warmem Colorit; oft fügte er Menschen und Thiere bei, die er sehr 
gut darstellte. Seine Gemälde schmiiclien in und ausser Italien die 
Sammlnngeiz. Man muss ihn nicht mit einem andern Franz 
Bassi verwechseln, den man in Cremona den jiingern nennt. 
Lanzi II. 57.1. d. Ausg. 
Bassl oder E3550: 33119195190; ein geschickter Perspektivmaler 
zu Genua, AnsalrlPs Schüler. Seine Manier war lieblich und zier- 
lieh, und daher liessen auch, andere Künstler von ihm die Archi- 
tektur und Perspektive in ihre Bilder malen. Besonders treHlich 
war er in Dekorationen für Schaubiihnen. 
BaSsi starb im männlichen Alter um 1650. 
Bassl: Franz: Maler zu Bologna, lernte bei L. Pasinelli, nahm sich 
aber besonders Guercino zum Muster, den er gut nachahmte- Seine 
Arbeiten sind nicht zahlreich, denn er starb schon im 29. Jahra1695.
        

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