Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711012
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Jacopo. 
Bassano , 
Bassepox-te, 
Fried. 
Magdalene. 
Noch kennt man von ihm: 
Das Brustbild des Crenionesers Caspar Aselius, und 
Das Titelkupfer zum Leichenbegängnisse des Philosophen Pieco- 
lomini. Diese beiden Blätter bezeichnete er mit: Bassanus fecit. 
Ausserdeln stach er noch nach Guido, Jak. Bassano, J. B. Crespi. 
J. A. Lelio, H. de Ferrari u. a. 
Nach eigener Zeichnung stach er eine Geburt des Herrn, und 
einige Portraite. 
Bassano; JÜCÜPO; und dessen Söhne. S. da Ponte. 
133353110; JÜh-g ein Beiname von B. Marinelli. 
BQSSG, W17 wahrscheinlich VVilhelm, ei-n Iiupfersteeher, dessen Le- 
bensverhältnisse unbelaannt sind. lWIan kennt von ihm mehrere 
Aetzungen, die mit: VV Basse fecit bezeichnet sind. Brulliot diet. 
des monogr. I. N0. 92g. n. ed. glaubt, dass dieser Iiiinstler fl.lllllll' 
ländisehen Ursprungs sei und im 17. Jahrhunderte geblüht habe. 
Seine Blätter bestehen in kleinen Landschaften und Historie-n. 
Von seinem Opfer Gedeons gibt es viererlei Abdrücke; die erste- 
ren sind vor den Adressendes Hondius, H. Allärt und R. und J. 
Ottens. Das Blatt ist 9 Z. 11 L. hoch und 7 Z. g L. breit. 
Man kennt auch einen mittelmiissigen linpferstecher. Namens 
Martin Bassä oder Baes. Von diesem finden sich Blätter von 
1591 und 1622.  
BäISSBClIOU, ein verdorbener Name fiir Balechou. 
3355611, B- Van, malte um 1615 treffliche Awhitekturstiicke, in de- 
nen Optik und Linearperspektive genau biobachtet sind und die Be- 
handlung der Beleuchtung von grösster Kunst zeigt. Seine Arbei- 
ten sind in Deutschland ungemein selten. Eines seiner v ornehxn- 
sten Bilder war zu Salzdahlen, einen "reich verzierten Saal mit vie- 
len Menschen vorstellend. Er hielt sich eine Zeitlang in London 
auf, und erwarb sich auch da mit seinen Vorstellungen, die er mit 
interessanten Gruppen ausstaifirte, grossen Beifall. In den Privat- 
zimmern, im Erdgeschoss zu Iieusington, befinden sich zwei Ma-' 
lereien von ihm: Carl I. und seine Gemahlin an der Mittagstafel, 
und der König und die Königin von Böhmen. Noch vorzüglicher 
aber sollen seine kleinen Gernilde an den Schubladen eines über- 
aus kostbaren Schrankes v0.1 Ebenholz seyn, den die Herzogin 
von Portland von ihrem Vater, dem Grafen von Oxford, erhalten 
hatte. Er war vor Zeiten in der Arundelsehen Sammlung zu Tart- 
hall, und kostete dem Graf-n Oxford 310 Pf. St. Au jeder Schub- 
lade erblickt man ein Bildchen von Poeleilburg und ein Architek- 
turstiiek von van Bassen. Fiorillo V. 551. u. a. 
Bß-SSCPOPIIC, Fried. llllilg lällßllß, Malerin und Iinpfersteeherin, 
geb- 1700. Diese grosse Künstlerin wurde nach dem Tode von 
Claude Aubriet zur Zzichuerin der Blumen und Pflanzen des bo- 
tanischen Gartens zu Paris ernannt, und lebte nach Heinecke noch 
1783. Sie malte Gegenstände der Naturgeschichte in Deckfarben 
mit grosser VVahrheit, und larachte auch einiges in Kupfer. Rost 
VIII. 196. erwähnt von ihr den Martertod des heil. Fidel Sigma- 
ringa, nach dem Meisterstiieke des P. A. Robert in Sehwarzkunst 
gearbeitet, und en von Le Sueur gestochenes Blatt, Diana und 
Endymion, in griinliehem Helldunkel ausgeführt. 
Avril sen. hat nach ihr drei Hefte Blumen gestochen.
        

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