Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710993
Baschiera , 
Nikolaus 
Basire , 
Jakob. 
Basclnera, NlliülallS (16, ein Römer, Oberst-Lieutenant, verfor- 
tigte die Zeichnung zu der prächtigen marmornen Vorderseite von 
St. Peter zu Mantua, die um 1760 fertig wurde.  
835119, Gennarü; ein neapolitanischer lWTaler, der sich zu Briinrl 
in Mährcn niederliess und noch 1756 arbeitete. Von diesem 
Jahre ist das schöne Altarblatt in der Sehlossliapelle zu See- 
bnrg im Salzburgischen. In einem der dortigen Zimmer ist der. 
sterbende heil. Rupert von demselben Jahre, eine Original-Skizze, 
1 und wahrscheinlich sind auch mehrere Supraporten von seiner 
Hand, die sich im Schlosse finden.  
lYIehrere seiner Werke sind in Mühren, und in Leopoldslsron 
sah man das Poi-trait des Iiiiixstlcrs.  
iBaSllB, FFGHCGSCO, Bildnissmaler zu Neapel, der bei Trompatore 
lernte und noch 1750 im hdhen Alter lebte. 
Basiletti, Llllgl, ein geschickter Maler aus Breseia, stuclirte die 
Iriunst in seiner Vaterstadt, und begab sich dann 1818 zur Yollen- 
 dung seiner künstlerischen Bildung nach Rom. Hier malte er den 
Tod der heili Eurosia, einer spanischen Martyrin, für die Gemeine 
von Rodiano, und neben andern schönen historischen Bildern auch 
tredliche Portraite, unter denen das des Cesare Arici in öffentlichen 
 Blättern geriihmt wurde. 
llasiletti leistet auch im Landschafts- und Architektur-Fache Er- 
freuliches. Auf der Iiunstausstellung zu Mailand sah man 1828 un- 
ter andern ein grosses Gemähle mit der Ansicht der St. Paulslsirche 
 in der Ebene von Ostia, ein harmonisches und edeltwolles Bild. 
Dieser Brescianer gehört zu den guten italienischen Künstlern, 
die sowohl in der Coznpositiozi als in der Zeichnung und maleri- 
schen Ausführung Trcicflielzes leisten. 
BGSZlI, P16? AUgClO, ein Maler, dessen Ticozzi erwähnt. Er wurde 
 zu Gulgbio 1550 geboren und von Dainiani und lioncalli in der 
Iiunst unterrixhtet, von denen er letzteren nicht sklavisch nach- 
ahxute, nzuncntlich in der Zartheit des Styles. Er war auch in der 
Perspektive eriahreil, in der Composition aber und in der Anord- 
nung der Figuren gleicht er dem Albrecht Dürer, dessen Iiupler- 
stiche damals in Italien sehr laelsaxint waren, und vielen Künstlern 
zum llvilustei" dienten. Man findet von ihm noch Bilder, deren er 
im Vaterlancle viele hinterliess, und die einen einsichtsvollen Künst- 
ler verrathen. Basili starb 160.1.  
BaSiImQH (Ba-Qlnoff: Bashenßw); der Sohn des Basilius, ein ge- 
 schicliter russischer Architekt zu Petersburg. Er bildete sich um 
1758 im. Auslzmde, und kehrte 1765 ins Vaterland zurück, wo ihn, 
als Anerkennungseincr Talente, die Akademie zu Petersburg zum 
Mitgliede ernannte. Er entwarf den Plan zur Umbauung des Cre- 
mels, und stellte auch ein Modell her, allein die Sache kam nicht 
zur Ausführung. Er baute auch mehrere öffentliche Gebäude, und 
Starb 1798 als Viceprüsident der kaiserlichen Akademie der Iiiinste. 
5351113: Jakob; ein IIuplcrstecl-ier, der zu London gegen 1740 ge" 
boren wurde, und nach BeynolcPs, West u. a. gestochen hat. Un- 
ter seinen Blättern, welche die Achtung der Kenner verdienen, 
 erwähnt man: 
L6 chanxp du drap'd'or, oder die Zusammenkunft Heinrich VIII. 
und Franz I. zu Pferde, nadn EdwarcPs Gemälde im Schlosn 
zu. Yäfindsor; 25 Zoll hoch und 115 Zoll bruik.
        

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