Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710740
Barriere 
etc. 
Barros 
EIC- 
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Iiupferstecher, geb. zu Marseille um 1622. Er arbeitete zu Rom 
um 16:17 und radirte unter andern etliche artige Landschaften und 
Seestiiclae von eigener Erfindung, auch nach Claude Lorrain und 
andernn Seine Blätter bezeichnete er bisweilen mit: Dominicns 
Bar-Massiliensis, andere mit dem Zeichen, welches demjenigen 
von cle la Barbiere vollkommen gleichet, daher jene Verwechslung 
entstanden seyn mag. Zu seinen bessern Werken gehiiren: 
Johann de la Valette, Grussnieister von Maltha, D. H. gr. fuL; 
Selten.  
Eine Folge von 6 Landschaften. Rossi exct; gr. qu. fol. 
 Eine Folge von 1,2 Landschaften, dein L. Orsinio zugeeignet, 
1651; (111. fol.  
Eine Folge von Ansichten der Villa Aldobrandini 1649, bezeich- 
net: Dominicus Barriere Massiliensis; gr. qu. fol. 
Ansicht von Frascati; gr. qu. fol. 
Statue e veclute della Villa Pamfili, Rossi exC-ä S-l Bl. von mitt- 
lerer Griisse. 
Der Catafalk bei den Exsequien des Cardinals Mazarini, {t Bl.; fol. 
Herl-ules sitzend, nach einem Basrelief, für FerrarPs Hesperi- 
den; fol. 
Die Geschichte Apollo's in mehreren Blättern nach den Gemälden 
in der Villa Albohrandini. 
Mehrere andere Blätter nach Claude Lorrain, P. da Cortona, 
Titian u. s. w. '  
Barrigione. S. Barigione.  
Barrique, Prosper-Fontalmeu, Landschaftsmaler von Marseille, 
 Schüler ivon Denis. Er verfertigte seit 1801 eine grosse Zahl Land- 
schaften, Marinen und Architelittirstiiclie, die stets grossen Beifall 
fanden. {läufig stellte er den Morgen und die untergehende Sonne 
dar, wie sich noch ihre letzten Strahlen auf der Landschaft ver- 
breiten uhd sich abspiegeln. Barrique arbeitete noch 1852. Gabet. 
BRITOIS, FFEIHZ, Bildhauer zu Paris, der 1706 Professor an der k. 
Akademie wurde. Schon friiher trat er in die Reihe der Mitglie- 
der derselben und übergab als Aufiiahinsstiick eine sterbende Cleo- 
patra. Andere Werke von ihm kamen in die Gärten zu Versailles 
und ein heil. Gregorius in die Invaliden Kirche. 
Der Iiiinstler starb 1726 im 70 Jahre- 
BEIITOlS, Jean-Pierre-Frederlc, Genre- und Portraitmaler in 
Oel und Miniatur, geb. zu Paris 1786, Schüler von Fontallard und 
Hersent. Er brachte seit 18.26 mehrere Bilder zur Ausstellung, wor- 
unter man folgende auszeic net; Gaston de Fuix, wie_er sich dem 
Studium der G-eographiewvidrnet (1824), ein Altarbild im Dome zu 
 Clermont, einen sterbenden Savoyarden, der seinen kleinen Peter ei- 
ner barmherzigen Schwester empfiehlt, in der Gallerle der Herzo- 
gin von Berry (1317). Uebrigens verdankt man ihm eine grosse 
Anzahl Portraite. Lebte noCb 1852- Gabel- 
BGITOiS, PiGITG-FFHIICOIS, Iiupferstecher zu Paris, Schüler von 
Bervic. Er sticht Vignetten und Naturgeschichtliches, womit ver- 
schiedehe Werke ansgestaßt sind. Gabßt-  
Barros, Eleutherio, Manuel d6,Maler,Iiupierstecher und P50- 
fessor an der Zeichnungs-Akademie zirLissabon. Er ist ein Zog- 
.ling von Carneiro da Silva. Dieser Kunstler, der zu den besten 
portugisischen Künstlern unsers Jahrhunderts gehort, malt HIStO; 
rien und Portraite, zeichnet sich aber besonders als Iiupferstecher
        

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