Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710573
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Barbiers , 
Pieter 
Bartsz. 
Burca , 
Anton. 
Peter 
1784 zu Amsterdam eburen und zum Künstler erzogen.) Man Bu- 
det _von ihm schöne Eliandschaftszeichnungen. 
Dieser Künstler starb schon 1810 in der Bliithe der Jahre. 
BRTbIGTS, Plßllef BQITSZ, (Bartolomäs Sohn) ein trefflicher Histo- 
rien und Landschaftsmaler, wurde 1772 zu Amsterdam geboren, 
und von seinem Vater zum Künstler gebildet. Er liess sich zu 
Harlem nieder und beschäftigte sich viel mit dem Zeichen-Unter- 
richte, daher sind seine Bilder nicht in grosser Anzahl vorhanden. 
Im Iahre 1804 erhielt er bei der Ausstellung der Gesellschaft "Fe- 
 lix Meritis" "das Accessit und 1807 den Preis für eine Zeichnung 
mit Cleohis und Biton. Im Jahre 1810 wurde seine culorirte Zeich- 
nnnfr, welche" die Gelangennehmung Hasselaars vorstellt, als preis- 
würdig erkannt, und 1812 eine Ansicht der Bhynsburg von J. P. 
Visser Bender gestochen, als Gegenstück zu einer Darstellung der- 
selben Ahtei, vsjelche der Stecher selbst gezeichnet hat. Gerechte 
 Anerkennung fand 1816 auch sein Gemälde des Oeilipus, wie trü- 
her eine Vanitas. 
 Seine Landschaftsgemälde zeichnen sich durch sorgfältiges Stu- 
dium der Natur, sinnige Auffassung und durch das Charakteristische 
des Baurnschlages aus. Man hat von seiner Hand auch Blätter in 
Aqua-tinta. Wir wissen nicht, 0h sich dieser treffliche Künstler 
noch am Leben befinde; im Jahre 1823 arbeitete er aber noch zu 
Amsterdam.  
 Seine Gattin- Maria G-eertrnida Snahille zeichnete Blumen und 
Früchte. Im Jahre 1814 sah man das von ihrem Gatten gemalte 
Bildniss der Künstlerin auf der Iiunstausstellung zu Amsterdam. 
Barbiers erzeugte auch einen Sohn, Namens Pieter, der eben- 
falls die Malerei erlernte. Im Jahre 1818 sah man von ihm auf 
der Kunstausstelluilä zlu Amsterdam ein historisches Bild. Van Eyn- 
 den u. van der Wil igen Gesch. der vaderland. Schilderk. III. 164. 
BaTbÜ; GUJSÜPPC; Bildhauer zu Rom, ein junger Künstler, der zu 
den schönsten Hoffnungen berechtigt und bereits schöne Werke ge- 
 liefert hat. Im Jahre 1850 wurde der Cippus des Daniello Bartolo 
gerühmt.  
Barbom, ein Kupferstecher, der 1811 zu Rom lebte. Er stach Land. 
schaften, und einige histogische Bilder in Umrissen, wie das von 
Caspar Poussin m S. Martino zu Rom.  
Barbot, PTOSPGT, Lanclschaftsmaler zu Paris, geb. zu Nantes 1798, 
Schüler von Watelet und J. Coignet. Er bildete sich in Italierrund 
machte da schöne Studien, clie er nach seiner Rückkehr in Oel 
 ixusfiihrte. Seine Bilder sind mit Architektur und Ruinen ge- 
 schmückt; darunter befindefsich eine Ansicht des Theaters zu Taor- 
mina in Sicilien, [L auf 5 Fass gross, und eine andere von Agrigent 
E02 gleicher Grösse, 1827. Barbot erhielt dafür die goldene Medaille. 
a et.  
Barca, GIGV. Bat, ein Mantuaner, that sich in der Malerei so 
hervor, dass er in den Adelstand erhoben wurde. Er malte in 
Verona für. öifentliche und Privaßgebäude um 1650. 
Barca, Peter AIHIOII, Baumeister, verfcrtigte mit andern Zeich- 
nungen "imd ein Modell zu_ den Fagacle der Domkirche zu Mai- 
land und schrieb dann Anleitungen und Regeln für die bürgerliche 
und KIihQSLBauIaiInst, die Malerei, Bildhauerei und Perspektive, 
 die 1620 zu Meiland gedruckt Wurden.   
        

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