Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710555
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Barbieri , 
Griov. 
Francesco. 
 Barbieri , 
Peter. 
sei nur hinzugesetzt werden, um die Iiupferstichliebhaber zu hin- 
tergehen. Vielleicht war der Iiunsthändler selbst der Betrogene. 
Rost III. 514 gibt noch folgende Blätter als Guercino's Arbeit: 
Den weinenden Petrus , Joan. F. Barbieri fec. ful. 
St. Hieronymus betet das Crueiiix an, Joan. F. Barbieri fec. fol. 
Brustbild eines Mannes mit der Mütze und einem krausen Barte. 
Brustbild einer Frau mit brausen Haaren, beide in fol. und auf 
gleiche VVeisc bezeichnet. 
Brustblild eines Mannes in Orientalischer Kleidung. B. f. fol. 
Von diesen Blättern erwähnt Bartsch nichts und sie müssen da- 
her nur fälschlich mit dem Namen Barbiei-i bezeichnet worden seyn. 
Es haben auch andere Künstler nach Barbieri gestochen: Gatti 
ein Zeichenbueh, unter dem Titel: Oliviero Gatti 111m, da disegni 
del Guercino da Cento. Vieles haben Bartolozzi, Vanvitelli und 
Piranesi in Kupfer gebracht. 
Die Wichtigsten der nach diesem Meister gefertigten Blätter ver- 
zeichnet der Wiiiklefsclie Catalog. 
Barlllßrl, Franeesco, genannt von seinem Geburtsorte il Legnago, 
RicchYs Schüler, zum Theil auch CarpionYs. Er war ein geschick- 
ter Maler in Figuren, Landschaften und Perspektiven, voll male- 
rischen Feuers, aber schwach in der Zeichnung, weil er sich erst 
spät darauf legte. Er hinterliess einige grosse Bilder. Starb zu 
Verona 1698, 75 Jahre alt. Lanzi II. 251. d. Ausg. 
Barbieri, PEIOlO AIIIIOIIiO , Bruder des berühmten Francesco, der 
ebenso ausgezeichnet in Thier-, Blumen- und Fruchtmalerei war, 
als jener in Menschengestalten, jedoch der Kunst weniger oblag, 
weil er mit dem Hauswesen zu thun hatte. Seine Thiere waren 
so natürlich gemalt, dass einst eine Katze nach Fischen haschte- 
Er starb zum Leidwesen seines Bruders schon 164g. 
Bilrlllörl, Ludwig, ein unbekannter Maler, von dem Ascoso allein 
.nur das Bildniss des heil. Pascal erwähnt, iwelches sich in der 
Kirche der heil. Catliarina zu Bologna befindet. Man kennt die 
Verhältnisse dieses Künstlers nicht, nicht seinen Geburtsort, und auch 
die Zeit seiner Blüthe nicht. Den verständigen Zeichner und treff- 
lichen Maler verkündet jedoch ein von ihm gestochenes Blatt, das 
in einer leichten, Manier, im Gesehmacke des Pesarese geferti- 
et, ist. 
gEs stellt den Serviten Pelegrinus Laziosus vor, wie er einem 
blinden Greise das Gesicht verleiht, in Gegenwart mehrerer ande- 
rer kranken Personemwelclie die Hülfe des Heiligen aufleben. Dieses 
Blatt, welches sehr selten siyn muss, weil es in keinem Cataloge 
erwähnt wird, hat die Unterschrift: B. PELIJEIGRINO LAZIOSI 
SERVITA. Rechts liest man: LODOco. BAHBIEFibINUENT- 
ET FECIT. H. 15 Z. 8 L., Br. 10 Z. Bartseh peintre grav. 
XIX. 418,  
Einen Künstler dieses Namens führt auch Bernoulli I. 150 an, 
und nennt ihn einen Savzivarilen, der mit seinem Meister Pazzo die 
Kuppel der liirehe St. Bzirtholomeo zu Nlodena gemalt hat. Ob 
dieser mit obigem Iiiinstler Eine Person sei, ist nicht ausgemacht. 
Barbieri, LUCHS, Maler zu Bologna und Tiarini's Schüler. Er ar- 
beitete mit J. A. Castelili und F. Carbone in verschiedenen Kirchen 
Bolognzfs , namentlich Architektur und Perspektive. 
 Dieser Künstler lebte um 1560.  
Barbier-i, PGEGP, Maler von Ferrara, der in Diensten des Cardinals 
Camni zu Bulogna arbeitete und Mitglied der Akademie dieser
        

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