Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710399
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Bandini, 
Giov. 
Banks , 
Bandim, G1ov., genannt Benedetto da Castello oder dell 
Opera, l Bildhauer zu Florenz. Er war Baecio Bandinellfs Schüler, 
und besonders geschickt in Brustbildern nach dem Leben. Von ihm 
ist die vortreffliche Statue der Baukunst am Grabmale Mich. An- 
gelo's und andere herrliche VVerl-ie in den liircheil zu Florenz, 
wie: die beiden Statuen der Heiligen Jakob und Philipp in der Ca- 
thedrale und das Basrelief in der Capelle de' Gaddi in St. Maria 
novella, ein Werk von reinem Stylc. (S. oben Bandinelli). 
Bandrigeen, Zeichnermnd Maler, nach welchem Suijderhoef meh- 
rere Portraite von Gelehrten gestochen hat, wie ilaslfEnxpereufs u. n. 
BaÜdüCClUS, ein alter ital. Goldschmied, von dem man ein gestoche- 
nes Blatt kennt, das den heil. Hieronymus, nach Lud. Carracci, 
vorstellt. 
Ballllßlnlllg; 0-, Portraitmaler, nach welchem Suijderhoef einige 
Bildnisse gestochen hat. Er war ein Zeitgenosse des letzteren, und 
um 1650 in seiner Bliithe. 
Banii, Hieronymus, ein Maler zu Mailand, der zu Anfang des 
18. Jahrhunderts thiitig war. Er malte Historien und Altarblaitter, 
deren einige in den Kirchen Mailauds zu finden sind. 
Banfi, AIIlZOIIIO, geschickter, jetzt lebender, Historienmaler zu Mai- 
land. Er lieferte viele Bilder, in denen man seine malerische Ein- 
 bildungskraft, die kuhne und leichte Pinselftihruilg riihult. Auch 
im LufteHektc und im Ausdrucke der Iiöpfe ist er zu loben. Er 
ist wahrscheinlich ein Nachkömmling des obigen.  
Bang, HICPOIIYHIIIS, Goldschmied und Iiupl-erstecher zu Nürnberg, 
geb. 1555, gest. nach 1630- Er verfertigte einige Blätter mit dem 
Spitzhammer und wird für den Erfinder dieser Kunst gehalten, 
der jedoch J. Lutma seyn soll. Man kennt von ihm eine Folge 
von 8 B1. Iiriegs- und Spielinstrumenten und eine andere von 10 
Bl. kleiner Thiere. Heinecke. 
Bank, JOlIAUH van der, Maler, der nach ilertue in England auf 
die VVelt kam, war einer der vorziiglichsten Iiiinstler unter Georg 
I. und II. Dieser Künstler führte einen kiihuen und lariiftigen Pin- 
sel, starb aber an den Folgen seiner Ausschweifungen kaum 44. 
Jahre alt, 175g. Er verfertigte trelliliche Zeichnungen zum Don- 
quixotte, die aus 68 B]. bestehen und in Kupfer gestoghexi wur- 
den. Er ist nicht mit seinem Bruder, der ebenfalls lWIaler war, und 
mit dem Portraitmaler John van der Banck zu verwechseln, der zu 
London um 16.14 blühte. Fiorillo V. 54g. 
Banks , TlIODIZIS, ein geschickter englischer Bildhauer, lieferte meh- 
rere VVerke, die des Axuleimliens n-iirilig sind. 19m Zeitgenossen 
schätzten ihn hoch und auch, die Akademie der Iiunstc zu London 
nahm ihn 1736 unter die Zahl. ihrer Mitglieder auf.  
Von seiner Hand sind Monumente in der VVestminster-Alatci 
und in der St. Paulskirche. Die vorziiglichsten darunter sind: die 
Statue des Marquis von Cornwallis und das Marmor-Denkmal des 
an Nelsons Seite gefallenen Capitain Blaydon Westeott in der letzt- 
erwiihnten Kirche. Eine bekannte Arbeit sind die Figuren der 
tragischen und komischen Muse zu den Seiten Shakcspear's an 
der Faeade der ehemaligen Shakcspear-Gallerie, jetzt hrittischen 
Institution, Pall Mali. Sie dient in Boydella Werk als Titelblatt.
        

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