Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710368
Ban , 
Peter. 
Banco , 
Nanni d'Antonio. 
249 
und Hassel habeq fmgh ihm gestochen, letzterer 5 hist. B]. Fix-Ans- 
ley's epistola fannhaus 4. 1776. Näheres ist uns über diesen Dilet- 
tanten nicht bekannt. 
B21!) , Peter, vurtrelllieher Landschaftsmaler, wie Fiorillo im Begi- 
ster seiner Geschichte der zeichnenden Iiiinste in Deutschland ihn 
nennt. Dieser Schriftsteller citirt hier B. II. 48. 74. 38.; aber ver- 
gebens sucht man da Aufschlüsse. Winkelmann kennt keinen Hiinst- 
er dieses Namens, auch Eiissly nicht und folglich muss er eben- 
falls im neuen Binder-Lexikon fehlen, welches in den neuesten Ta- 
 gen Zu Nürnberg erschien. 
Bananen: Angele, ein Genuesischer Maler, der im letzten Deeen- 
nium des 13. Jahrhunderts in jungen Jahren starb. Er bildete sich 
in Rom zum geschickten Künstler, besonders unter der Leitung 
des Flammländers Simon Denis, der das treffliche 'I'alent BanchierPs 
erkannteund den Zögling lieb gewann. In seinen Bildern herrscht 
grosse Zartheit, so wie er selbst ein Mann voll Sanftmuth und 
vqrtrelllichem Charakter war. 
Nach seiner Rückkehr ins Vaterland, in welchem er zum Ver- 
luste der liunst nur zu frühe starb, führte er zwei Gemälde von 
bedeutender Grösse für eine Kirche zu Sestri di Ponente aus. Sie 
sind von grosser Wirkung. 
Banck, Peter van der, Kupferstecher, geb. zu Paris 1649, gestu 
zu London 1697. Er war einer von F. Poillys guten Schülern, 
aber seine Kunst beschränkte sich grossentheils auf Portraitstechen. 
Er verfertigte eine grosse Menge schöner Portraite, starb aber doch 
in Armuth, denn seine Talente wurden erst nach seinem Tude ge- 
schiitzt und seine Platten-von der VVittwe an den Iiupferstichhänd- 
xler Browne verkauft, der durch die Arbeit dieses fleissigen Mannes 
"reich Wtlfilß. Horace Walpole gibt ein Verzeichniss von 50 151., die 
ineist in Bildnissen grosser Herren bestehen. 
Von historischen Blättern kennt man vun ihm: 
Maria mit dem liinde, dabei Elisabeth und Johannes , nach S. 
Buurdon; gr. F01.  
Der Heiland auf dem Oelberg, nach demselben; gr. f0l.. Schö- 
nes Blatt.  
Der Seetriumph Carl II., nach einem Deckengemälde von A. Ve- 
ciro, gr. Stück in 2 Bl.   
Merkur mit dem Portraite Cnrl II., nach demselben; gr. fol. 
Eines der schönsten Portraite des Künstlers ist das des Erzbi- 
Sßhßf Thomas Lamplugh. Schön sind auch die von Carl II., Anna 
von England, Georg von Dänemark, Sir 'I'homas Allen, Friedrich 
von Schomberg, Sir VV. Temple, etc. 
Banclt oder Banc, Johann van der, Sohn Peters, malte um 
1740 zu London gute Bildnisse, von denen viele von J. Faber u. 
a. in Sehwarzkunst gearbeitet sind. 
Man kennt von ihm auch ein gestochenes Blatt: das Portrait des 
Aclminirals Tromp; fol. S. auch Joh. van der Bank. 
 s a x 
3411190, Nannl dlA-IICOIIIO 9 Bildhauer und Baumeister, geb- 91 
519ml 1574, gest. 1421. Er lernte bei Donatello Wund erlangtejll 
Statuen und Basreliels einen schönen Ruf, den er wahrscheinlich 
noch erhöht haben würde, wenn er länger gelebt hätte. Ynsärl 
rühmt von ihm eine Statue des heil. Philippus, welche der hunst- 
ler fiirdie Schusterzumft zu Florenz verfertigte, und an den Statuen
        

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