Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710341
Gregor. 
Balzer , 
 Bambini , 
Giac omo . 
247 
3alzer, Gregor, Iiiipfersteclier, Bruder Johann des ältern, arbeitete 
in Lissau und zu Prag bei seinem Bruder und stach grösstentheils 
Ileilige und auch einige Landschaften, die den Beifall der liennor 
erhielten.  
ßalzer, JOlIHIITI, der ältere, Iiupferstecher, geb. zu Kukus 167312, 
est. zu Prarr 17  Er kam in die Schule des berühmten .  
fientz, iiudbbesiiiihte dann, nachdem er bei diesem einige Jahre 
SiCli in der Iiunst geübt hatte, die meisten deutschen Akademien. 
Nach seiner Rückkehr ins Vaterland setzte er sich zu Lissau in 
Böhmen, einer Herrschaft des Grafen von Spork, seines Gönners. 
Zug aber später nach Prag, wo er sich Ruhm und Vermögen er- 
 als Mitglied der k. k. Akademie zu VVien starb. 
Das NVerli dieses Künstlers ist bedeutend, und ain vollstündigsteu 
bei Dlabacz angegeben Eine grusse Anzahl seiner läirtraite sind 
in (len Lebensbeschreibungcn böhmischer und iniilirisclier Gelehr- 
ten und Künstlern, die von 1773  77 zu Prag in gr. 8. erschie- 
neu. ,Seine übrigen Arbeiten bestehen in ländlichen Vorstellungen. 
Schlachten, Gcnrestiicken, Heiligenbildern u. s. w. Auch etliche 
ist) Landschaften lieferte er, verschiedene Vggnetten zu ädaililit Yoigts 
eschi-eibun der böhmischen Münzen, rag 1771; ie {up er zu 
VValentzfs äaniinlung der merltwürdigsäen Städte iindhFeSÄuiIgen, 
welche von 1788  0 von österreichisc en un russisc en rmeen. 
der Pforte abgenomgien wurden, etc. _ 
Balzers Blätter wurden in verschiedenen grossen Städten, jil so- 
gar in Constantinopel mit vielem Beifall aufgenommen. Erulieferte 
mit Beiliülfe seines Bruders Matthias und mit anderen Künstlern 
über 1000 Stlücke, dlie äreilich ähren Euhi; zieElicläiibIär-lebtf habeäi; 
ini essen verc ienen oc einige ieAtfmer Sam eit er unstreun e. 
Balzer, Matllla-Ss Iiupferiitzer, Bruder des vorhergehenden, wurde 
zu Iiulius in Böhmen geboren und von Bentz_ in der Kunst unter- 
richtet. B]? arbeiltetle mit sseinem grudier, tuiäl lilcälerlie aus;erhei_niien_ 
amern ättern ü sc ie tue ie 'ur oigs esc rei iing o inisc er 
Münzen. Nach lilengel stach er das Innere eines liulistalls in kl. 
Querfol. 
Balzerylwan oder Johann, Portraitmaler von Riga, wo er 1775 
das Licht der Welt erblickte. Er bildete sichvzu Dresden unter 
Casanova, und kehrte gegen das Ende unsers Jahrhunderts; ins Va- 
terland zurück.  
Bamberini, Anton DOIIL, Maler, geh. zu Florenz 1660, nach 
der Serie des A. Pazzi 1666, gest. 1741. Er malte Bildnisse, Blu- 
men, Früchte und Thiere in Oel, auch inehreres auf nassem Iialk 
für Kirchen, Klöster, Palläste der Stadt und des Qrossherzogthunis 
Florenz. In dem bezeichneten Werke ist sein Bildniss gestochen- 
Bambini, GIHCOITIO, Maler zu Ferrara, geb. 1532 (nach Ticozzi 
 um 1590), gest. 1629, (nach dem _Dizicnario des erwähnten Schritt- 
stellers jedoch erst um 1650). Sein erster Meister war D0m._ M911: 
ein flüchtiger lVIanierist, allein Bambini, von der Natur mit einer 
glücklichen Urtheilsltraft begabt, wendete sich zu bessern _M_ustern, 
11- gründete zuletzt, um dem Manierismus zu steuern, mit Giulio Cro- 
mß (Cromer) eine Akademie des Nackten, die erste in Ferrara- E? 
wurde nun ein guter Zeichner und nicht weni er tredlicher Maler, 
nachdem er in Parma. die Werke Correggids äeissig studirt und co- 
Pirli und ein Gleiches mit jenen des Mazzola gethan hatte. Dadurch 
wurde sein Styl gediegen und nur manchmal äussertc sich M01! i
        

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