Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707996
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Achille , 
Luigi. 
Ackana. 
dem erblickt man schöne Bauwerke, und eben so gut gezeichnete 
als gemalte Figuren. Er bezeichnet seine Werke häufig mit einem 
Monogramrne. Brulliot dict. des monogr. III. app. N0. 1. 
Aßhlne, Llllgl, Historienmaler von Cremona, bildete sich um 1324 
zu Mailand. Er malt Darstellungen aus der heiligen und pru- 
fanen Geschichte, und sucht auch im Alterthumc den Stoß" [zu sei- 
neu Bildern. Näheres ist uns über diesen Künstler nicht bekannt. 
AÜhterveldsp Öde? Achterveldt: JÜkÜb; ein Ilolläilder, lernte 
bei, Metzu die lYIalerei und erlangte durch seine Corrversations- 
stiiclae im Geschmacks: seines Lehrers grossen Ruhm. Er blühte 
um 1670. 
AChtSChClllÜg, Lllkas, ein Maler zu Brüssel, aus der Schule 
des L. de Vadder, hinterliess gut eolorirte und meisterhaft aus- 
gearbeitete Landschaften. Seine Gemälde sind nicht selten in 
niederländiselieil Iiirchen. Die Gallerie zu Dresden besitzt zwei 
kleine Landschaften von ihm, und drei die Sammlung zu Pommers- 
felden, eine mit StaHage von Bout. 
Im Catolog derselben Gallerie wird sein Tudesjahr auf 170i ge- 
setzt; Fiissly gibt aber 1620 als das Sterbjahr dieses Iiiinstlers. 
Letzteres ist unrichtig, denn wir kennen ein Gemälde von diesem 
oder einem gleichnamigen Iiiinstler mit der Jahrzahl 1692. 
ACICT; Michael Vlktür: k. sächsischer Modellineister, zu Dresden, 
geb. 1736, gest. 179g. Er verfertigte eine Menge schätzbarer Grup- 
pen im französisch-Watteauschen Geschmacke, von denen beson- 
ders der Tod des GeneralsSchvverin im Hautrelief, gerühmt wird. 
In Frankreich, wo er bis 1762 sich befand, besonders in Burgund, 
sind seine vorziiglichsten Werke. Meusel erwähnt einer von ihm 
in Burgund erbauten und mit vielen grossen Statuen von seiner 
Hand verzierten Kapelle.  
ACk, JOlIEIDII, berühmter Glasmaler, der erst in neuester Zeit be- 
kannter wurde. Er verfertigte die herrlichen Glasinzilereien der 
Kapelle des Sakraments in der Collegiatkirche der heil. Gudula zu 
Brüssel, welche immer dem Fiogier van Brüssel zugeschrieben wer- 
den. Letzterer lsonnte sie nicht gemalt haben' denn er starb nach 
van Mandcrs Angabe schien 1529, während fidäe Iäipelllel erst 11g 
Jahre darnach er mut wurc e. Es findet sich au en emä en auc 
keine frühere Jahrzahl als 1546. Diese Gemälde schreibt schon L. 
Guicciardini dem Johann Acls zu, und dieser konnte die Sache ge- 
nau wissen denn er war ein Zeitgenosse. 
Diese Geiniilde sind bewunclerungswürdig durch den Glanz flef 
Farben, durch den Reichthum der Composition, durch den breiten 
Wurf der Falten und durch den grossartigen Styl der architektoni- 
schen Ornamente. Der liiinstler scheint sich in Italien gebildet zu 
haben; denn die Werke erinnern an den Geschmack dieser Schule. 
Acls gilt auch als Maler der beiden Abtheilungen des _Fensters 
über den zwei Thoren der Iiirche, weil diese in der breiten nrid 
glänzenden Manier der Fenster des Salsramcnts gelertieet sind. 
Sie stellen alle Portraite Iiaiser Iiarl V. und seiner Familie tillld Ver- 
wandten dar, welche die Fenster geschenkt haben. Mehreres S. 
B. v. Beitfenberg. De la peinture sur verre de Pays-Bas in den 
nouv. niem. de Pacad. roy. del Bruxelles 1332. 
Ackama. s. Accama.
        

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