Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710261
Baldung, 
Hans , 
genannt 
Grün 
(Grien , 
Gruen.) 
239 
Johann der Täufer in iiltern Jahren, sitzend, mit einem Buch in 
der Linken und dem Lammc auf den Knien. H. 7 Z. 5 L., 
Br. 5 Z. 5 L. Selten. 
St. Hieronymus in der Wüste, 1511. H. 4 Z. 8 L-, Br. 5 Z. 
3 L. Selten. 
Eine andere Darstellung dieses Ileiligen ist 8 Z. 1 L. hoch und 
5 Z. 8 L. breit.  
St. Sebastian an einem Baume, wie ihm Engel die Pfeile aus dem 
Leibe ziehen, 1512. H. 4 Z. 8 L., Br. 5 Z. 2 L. Selten. 
Auf einem andern Blatte, H. 11 Z. 7 L., Br. 8 Z. 8 L., bewei- 
nen Engel den todtcn Heiligen, 1514.  
Ecce homo, 1511. H. 4 Z. 7 L., Br. 5 Z. 1 L- Selten- 
Dßr Heiland von einem Engel unterstützt, neben einer Säule in 
Mitte des Blattes, 1517. H. 3 Z. 1 L., Br. 5 Z. 6 L. Selten. 
Die Kreuzigung. St. Johann hält die heilige Jungfrau in_ den 
Armen, und Magdalena ist in Thriinen aufgelöst. Ein meister- 
haftes Blatt in Helldunkel.  
Die Parzen. H. 8 Z., Br. 5 Z. 8 L. 
Der betrunkene Bacchus (nach Joubert Sokrates) liegt neben ei- 
nein Weintasse, von mehreren Kindern umgeben, Eines steht 
oben auf dem Fasse und pisst dem Betrunkenen auf den Kopf. 
  
Die heil. Jungfrau von Engeln getragen. Dieses Blatt fehlt bei 
Bartsch. Es ist selten.; fol. 
Der ewige Vater, mit der Weltkugel, von Engeln umgeben, 1519. 
H. 4 Z. 7 L., Br. 3_Z. 1 L. Selten. 
Die heil. Familie. H.'14 Z. 5 L., Br. g Z. 9 L. Dieses Blatt 
eignet Bartsch peint. gr. VIII. S. 467 dem Hans Brosalner zu, 
wie folgende zwei: 
St. Hieronymus in der Wüste als Biisser. Er liegt auf den Knien 
vor einem Cruciiixe. H. 7 Z., Br. 5 Z. 
Der Palefrenier im Stalle schlafend auf dem Boden. H. 12 Z. 
g L., Br. 7 Z. 4 L.  
Xantippe reitet auf Sokrates, 1515. H. 12 Z. 4 L., Br. 8 Z. 
10 L. Dieses Blatt wird auch Aristoteles und Phryne genannt. 
Selten. 
Hexen, welche sich anschicken den Sabbat zu halten. (Le Sab- 
bat). Ein schönes Helldunkel in drei Farben. H. 13 Z. 9 L., 
Br. 9 Z. 6 L. Man hat von diesem Blatte zwei Copien, von 
denen die eine Diirers Zeichen trägt, mit dem Jahr 1510. Die 
Zeichnung gehört sicher unserm Künstler an. Das Blatt ist 15Z. 
3 L. hoch, 9 Z. 2 L. breit. 
Eine Gruppe von fünf Pferden, unter denen eines Urin lässt. 
Bezeichnet: Baldung fecit 1554- H- 8 Z. 4 L., Br. 12 Z. 5 L. 
Eine Gruppe von sieben Pferden am Eingange eines Waldes. Be- 
zeichnet: Jo. Baldung fecit 1534. H. 12 Z. 5 L., Br. .3 Z. 4 L, 
Das Portrait des Markgrafen Christoph von Baden; halbe Figur. 
 
l'on Baldung sind auch fünf Blätter in einem Buche, betitelt: 
"Das Buch der Sünden des Mundes von Geiler. Strasbur , 1518; 
fßb" Dieselben Platten sind auch zu einem andern Werke gbeniitzt, 
welches den Titel: "Schimpf und Ernst" führt, ohne Ort und Jahr 
des Druckes; fol. 
Bartsch beschreibt von Baldung 5 Holzschnitte und zwei Kupfer- 
SÜClIC; aber das Werk ist damit noch nicht complet. Brulliot kennt 
noch andere Blätter von diesem Künstler, die der einsiohtsvolle 
Sammle? m Seinen Ergänzungen zum Bartsch bekannt machen fylrd- 
Ticozzi behandelt in seinem neuen Iiiinstler-Lexicon diesen Kunst-
        

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