Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710193
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Baldi, 
Lazzaro. 
Baldini , 
Baccio. 
; äer: äefeäiget. hDiÄses g Z. 5 L. hohe und 7 Z. 1 L. breite Blat 
a ie ntersc ri : 
DE SAOLg. PAULOS. ET. DOCTOR. GENTIUM. LAZZEHUS 
5'" BALDUS. ISTOHIENSIS INVENIT. ET. EXCUDIT. 
i: Von oder nach ihin ist auch die mit Micarino bezeichnete Vor 
stellung zweier akademischer Figuren und der profanii-te P3111355 
N Sein Wepticlilän: Breve CPIIIPOItCIIOUÖGllQ. vita d. St. Lazzaro, inonac: 
2021132223;tiätswzäiäiszntt-startet?"  "w nach Ihm s: 
Baldi, Peter lliaria, Meler und Architekt, Schüler von B. Frau 
cescliini, war um_ 1680 grosslierz. Oberaufseher_der Gebäude um 
Festungen von Livornc und Pisa. _In der prächtigen BCSCllTßlbüIlE 
 der Reise Cesmiis  in der Magliabechiana sind die merkwiirdi. 
' gen Orte, die der Furst besuchte in Wasserfarben von ihm gemalt 
Baldiiiiz läaccio  Qolilschniied und Iiäipferäeilllsr, geliz, zu Florenz 
um 1 5 wie einwe versichern, un noc ätiv 1 80. Die Ge- 
schichte iiieses Kiiiistlers liegt sehr im Dunklen? Vasari sagt in 
Leben llrIarc-Antons nur, dass Baldini auf Finiguera folgte, be; 
dein nach andern Baccio das Stechen erlernt haben soll; doch wai 
er ein schlechter Zeichner, und so machte er alles nach Erfindung 
und Zeichnung des Sandro Botticello. Er verband sich auch mit 
letzterem zu gemeinschaftlicher Arbeit, und behielt dessen Manie: 
so sehr bei, dass es schwer. ist, ihre Arbeiten zu unterscheiden. 
 Baccids Arbeiten haben uberhaupt nur_ weg_en der Seltenheit, die 
in lrolge des hohen Alters eingetreten ist, ihren Wertli, so wir 
denii auch dcrläinsltle; nur desswelgen.einigliuteressante Stelle in 
(er iunstfrcsciic te e auptet wei seine iithe in die Zeit de: 
Erfindungjtler Steeherliiinst füllt. Bartseh (Iiupferstichlsunde I. S. 
 163) setzt seine Thätiglieit zwischen den Jahren 1160  1480. 
Baldinfs erste Arbeiten sind im Pflonte santu di Die, der 1471 
zu Florenz erschien; fol. Nämlich: 
Ein Berg, an welchem eine Leiter lehnt, an deren Stufen die 
Tugenden stehen. H. g Z. 1 L., Br. 6 Z. 6 L. 
Der Heiland, der seine Linke auf die Brust legt, und die Rechte 
(grlätblihltllößläleg (ilorie von Engeln und Cheriibims. H. 9 Z. 
Die Hölle. H. _lt Z. 5 L., Br. 6 Z. 
Man hat von diesem Blattc eine getreue Copie in De Bure's Ca- 
talogiie des livres de lzi Bibliothequc de M. le Duc de 1a Valliäre, 
Paris 1785. p. 255. Heineclie ist iiii Irrthum, wenn er im Art. San- 
drn Buticello p. 212 sagt,  dass sich von diesem Blatte im _Biog_ra- 
yhieäl lällällilüllälfy IlJyeSti-kttt CNXYUB Copie fiBde. Dlileslels ist eine 
Wie er 0 iing nac i einer (er igiietteii in auto's ö e. 
Man glaubt auch, dass Baccio die Kupfer zu Dante's Hölle äc- 
stochen habe, und zwar nach Zeichnungen des Sandro Bottice li, 
der dieses Werli 1481 in der Druckerei des Nicholo di Lorenzo 
deäla Miigna erscheinen liess. Bin Theil {ldieser a0 Vignetten (H. 
5  7  Br. 6 Z.  L.) ist sicher von Ba ini; er andere viel- 
leicht der "geringerefhat Sandro zum Urheber. Pollajuolu hat, aber 
lfeintrlt Antheil an der Arbeit, wie Qori glaubt. Von diesen Kup- 
  312i tzzältti-mlt im  s- 
c ,   iii- e c  iss e asseii um sie 
später cinzudrucken. Diese Abdriiclie sind viel seäncr. i 
Zwei dieser Blätter hat Heinecke in seinen Nachrichten I. 280 
in Cnpien gegeben, nach welchen sich die Sammler einen richti- 
gen Begriff von den Arbeiten ClIESCS Künstlers machen können.
        

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