Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710106
Baena , 
Pedro 
Baerenstecher. 
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zu Salzdaliluin ein Gemälde sah, welches die Geschichte der Ehe- 
brecherin vorstellt. 
Baena, PCdTÜ de: Ilistori-en  und Portraitmaler zu Madrid um 1670. 
lVIan findet im Capuzinerlaloster einige Historien von ihm, _die nicht 
 ohne Verdienst sind, aher doch seinen Portraiteii nicht gleich kom- 
nieii. Quillict. 
Baer: J' BH 51116 1652 sehr malerisch den Brand des Ratlihauses 
 zu Amsterdam. 
Baer! JOhaHU Friedrich, geb. zu Strassburg 1724., gest. 179i, ein 
knnstvxiller Silbemrbeiter. iVon seinen Eltern zur Handlung he- 
Smmnt, liani er zu einem Banquier nach London, verliess aber den- 
selben aus Hang zur Iiuiist bald Wieder. Sein Genie äusserte sich 
vorzüglich in I-lrfiiirlune künstlicher Maschinen, worunter die so- 
genannte GUlllOClXiTIIIIISFiLlIlDG angeführt zu werden verdient._ Er 
VeYfCPhgte einen silbernen Iielcli mit Verzierungen und verschiede- 
{W11 histor. Darstellungen von bewunderungsiviirdiger Kunst. Dieser 
1st im Besitze des Stadtraths Bollernianii zu Mainz. Die Pariser 
Akademie wiirrligte noch vor der Revolution dieses seltene Iiunst- 
Werli einer ehrenvollen Meldung. 
Baer; Ernst, Historieninaler aus Durlach, hat sich aus glühender 
Liebe der Historien-Malerei hingegeben und wurde, den Weg des 
Beclitsgelehrten vcrlassend, ein ausgezeichneter Schüler des Custos 
Buss iii VVieii, des Wackern Altiiieisters österreichischer Chronik 
und Legenden. Seines ersten Gemäldes, derBefreiung Friedrich IV, 
durch Podielirainl, ervriilinte das Morgenblatt 1820 mit gliihendem 
TJOlJC- _182l vollendete er ein kleines Bild aus Fu_ gers Ehrenspic- 
 wie Kaiser Sigmund den unzufriedenen Hiiäing unter zwei 
Buchsen, der einen mit Gold, "der andern mit Blei gefüllt, wählen 
lässt, ein iin Geiste der alten Schule ausgefiihrtes Bild. Ein an- 
deres Bildchen von reicher Fülle stellt den österreichischen Hera- 
tius Cokles, Andreas Bauinliircher vor, wie er allein das Wiener- 
thor zu Neustadt gegen die anstiirnieiirlen Feinde behauptet. Er 
lieferte bereits mehrere Darstellungen aus der Vaterländischen Vor- 
zeit und bewährt iiberall eine reiiche Erfindungsgabe und zartfüh- 
lendeii Sinn. Seine Coinpositioncn haben Geist und Feuer, und 
lll der Zeichnung ist Einsicht mit Geschmack vereinigct. Beson- 
ders meisterhaft sind auch seine Federzeichnungen. 
Baerend oder Baerendt, Hai-l, Medailleur und Graveur zu Dres- 
den: "Vllfde 1770 zu Dulila in Polen geboren, aber in Dresden er- 
zogen. Er erlente daselhst unter lVIatthaci die Elemente der Iiunst 
und das Bossiren bei Mattensperger, genoss nachher den Unter- 
richt des Direktors Casanova und Anleitung in der Stahlschneide- 
kunst bei Höckner. 
Man besitzt von diesem Künstler Basreliefs in VVachs, Poi-traite 
nfißh der Natur, Copien nach der Antike und etliche Stücke nach 
e! e       
g 11er Eifindung. Einige dieser Arbeiten verdienen alles Lob. 
 Baeäensa Madamß, zeichnete sich schon zu Anfang dieses Jahrhulb. 
{ans zu Copenhagen durch ihre Gemälde in Wasserfarben aus- 
Sie stellte Vögel, Insekten, Blumen u. a, mit großer Namlllreue 
und Lebendigkeit dar. Sie war das erste Fraueiiziinnier- Wßlflhes 
zu coPellllagen zuiii Mitwlied der Akademie erwählt wurde. Lebte 
noch 1821. b I 
Baerenstecher) Maler und liupfcrstcclier von Nürnberg, WO 91' auch
        

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