Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1710008
Banden  Durlach, 
Frau lYlaikgTäI-än v. 
Baader , 
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Wachs sehr zierlich verfertigte Bildnisse und Figuren berühmt. 
Er lebte 11H) 1510 zu Genua! und lieferte dort Arbeiten, die, wie 
Lanli 1- 57-1- d. Ausg. sagk, jener goldnen Zeit würdig waren; 
Seine HöPfe waren so iILlSClYLlCkSVOn,lCl3S5 sie zu leben schienen. 
Dieselbe grosse lirzift prägte er auch seinen Oelbildetn ein, vor 
allen der heil. gemauerten Agatha in S. Giuseppe. 
Baaden  Durlach, Frau lliarkgräfin von, SOll nach Rembrandt 
ufld dem Berliner Schmidt einige Copien geätzt haben, die mit 
einem tWlonog-ramme und der Jalirzahl 1'560 bezeichnet sind. Brul- 
liot I. n. 1852 Weiss nicht, ob man dieser Axigabe Glauben beinies- 
f? darf, denn er konnte den Namen dieser Prinzessin nicht er- 
H n'en.  
du der k. Kupferstieh-Sammlung zu Nliinchen ist ein sölches 
Blatt, auf welchem mit der Feder geschrieben steht: Geätzt zu Ula 
llßnburg den 10. Febr. 1760. 
Baader, 30h. Üllßlh, Maler, geb. zuiEichsti-idt um 1756. Er stu- 
dirte zu Paris um 175g und wurde um 1788 M319? des Bischofs 
 von Eiehstädt. Er malte Gesellschaftsstiiclie , von denen Chevillet, 
Macret: und Zentner einige geiitzt haben. Baader brachte auch 
selbst einiges in Kupfer. Im Schlösschen des fürstlichen Hufgartens 
zu Eiehstädt malte er die Geschichte der Jephta- 
Baader: TOlJIHS , Bildhauer zu München, in der Mitte des 17 Jahr- 
hunderts, verfertigte Inanches Treßliche für die Kirchen und Klöster 
Bayerns. In der ehemaligen Kloster-Kirche zu Attl befindet sich 
von ihm ein Christus am Kreuze mitder schmerzhaften Mutter, 
und in der Kirche zu Schlehd0r'r' eine Mutter Gottes mit dem Je- 
susliinde. Am meisten aber hat er seinen Namen durch das be- 
ruhinte Marienhild in der Herzogspital-Iiirche zu lYliinchen ver- 
ewgigt, und zwar nicht allein durch die NVunderthätigkeit dessel- 
ben, sondern auch durch den kiixistlerischeil VVerth der Statue: 
der Ausdruck des Schmerzes und der Trostlosigkeit auf dem Ange- 
siehte der göttlichen Mutter ist vortreHlieh gelungen. Im Jahre 
lögürerzählt Wening, hat dieses Bild mehr-mal in Gegenwart vie- 
ler Personen. durch Wend- und Rührung der Augen jedermann" 
lieh ein Zeichen ggrrcbgn, dass sie alle, so ihre Zuflucht dahin 
haben; mit ihrer miiitterlichen Gnadenhiilf ansehen wolle, welches 
die kurz darauf erful te Mirahul genugsam bestätti t. 
Das Bilclniss des Igiinstlers ist in der Sahristei der Kirche auf- 
bewahrt.  
Baader A '  
die init "Äahe: geb- 111 Erdlng 17.65, liefeyte mehrere Aetzungen, 
c  91116111 Mßnogramnmc bezeichnet sind. Sie bestehen aus 
itälvfüefltach Bglligllranät, Schmidt in Berlin und nach einigen 
 1 ls ern.        
hausen, nach Keflerlihsäfceln iäßas äurtrait (des Qrafen  wzHaimn 
Direktor j Dow   lese arne war emeuSchuleruä So. 
h kennt man.v0n iäer mDT unchen. Ausser den gßatzten Blatteru 
i loser 1 ettantin auch Pastellgemälde. 
Baad '  
tegrfinqßhalän: lV[_a1er, ein Bayer, befand sich mit ciem bßizüilfljl- 
nnghrem läjcllln 111111811, und malte nach seiner Zilruckkunät 1111" 
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  a5 Chnraltarblatt von ihm und ein Frescugeixiulcie, IM 
Yen")? am Kfeuzschleppendcr Christus, zu ÜißSE-ell C116 Gchu"
        

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