Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709943
Avernra , 
Giov. 
Bat.  
Avibus , 
Caspar 
207 
(13019, 5115516311 Original-Portrait der Maria Stuart, ein unbezvvei. 
leltes Werk ven '1'_itia1i, 1000 Guineen an Werth, gegen Einlass- 
Pmls V0" T-Wßl älllllllillg sechs ljence, zu sehen sei. Der Besitzer 
gewann gegen o lJlS 400 Pf. fur die Ausstellung; _und verkaufte 
diaiin das äild um 7 bis 800 Pf. St., welches Averani um sechs Ze- 
ciinen nia e. 
AV8P31'3,_ GIOV. Bat, Maler aus Berganio. der um 1548 starb. Er 
1113m? III Frfzsco, und strebte durch liebliche Tinten, schöne Zeich- 
nung der Iinabenliöi-per, Natürlichkeit in den Landschaften, nach 
dem Namen eines Titiaiiisten. Lanzi II. 116 d. Ausg.  
Avercam: Heinrich, genannt der-Stumme von Campen, Land. 
Schaltsinaler von Camiien, wo er gegen das Ende des .16ten Jahr- 
llullllffyls geboren wurde. Man kennt die Lebensverhältnisse die- 
SES huiistlers nicht, vei-iiiiithlich aber hat er in seiner Geburtsstadt 
gelffbt und gearbeitet, und seinen Namen nicht so fast wegen der 
naturliclien Taubheit, als vielmehr wegen seiner stillen Lebensweise 
erhalten. Uebrigeiis ist er von den Freunden der schönen Künste 
sehr geschätzt. Seine Gemälde und Zeichnungen bestehen grössten- 
tlieils aus Landschaften, mit Thieren staffirt, in Marinen und Pro- 
äPektcln, wie' sich selbe zur Winters- und Soinnierszeit dem Auge 
arste en. l 
Seine_Zeichiiiingen sind fast immer mit der Feder und in schwar- 
zer Kreide gefertiget, und werden von den Liebhabern gesucht 
und theiierer bezahlt als die Gemälde, weil diese ihre Lebhaftig- 
keit verloren haben und schwarz geworden sind, besonders die 
grune Farbe. Sie sind mit einem Monogranime bezeichnet. Vgl. 
ititllzlsgiqndin und van der willigen Gesch. d. vaderland. Schilder- 
1  3,.  
Avesne. S, Avm, 
Avlalll, ein Maler aus Vicenza, der nach Lanzi II. 214 bewunde- 
 rungswvürdigin Bauwerken, trefflich auch in Seegegenden und Land- 
schaften war. Seine Architekturstücke zierte Carpioni mit kleinen, 
schönen Figuren, so dass man sich wundert, warum er nicht mit 
Viviano und andern Künstlern ersten Ranges in dieser Gattung 
gleichen Ruf erlangte. 
 In der Fremdenherberge der Serviten zu Vicenza sind vier präch- 
tige Ansichten von ihm. 
Aviani blühte um 1659. 
Avlbus 2 CaSPar ab: Iiupferstecher, genannt Gaspar 988110 
oder {Gaspar Patavinus und Citarlelensis. 
Dieser Iiiinstler ist zu Padua um 1550 geboren, aber man hat 
lieine Nachrichten über sein Leben. Wahrscheinlich bildete er 
Steh nach Georg Ghisi, den er aber nicht ganz erreichte. Seine 
Blätter sind von 1560 bis 1530 datirt, und darunter die Sammlung 
der Bildnisse der Fürsten des Hauses Oesterreich, die zu Innsbrhßk 
""17 156g bis 75 in O6 gr. Folioblättern erschienen, das Bestef 
A901: verdienen erwähnt zu werden:  
Die Verlobung Mariä, nach P. Veronese, 1577; die Ehebrecherin 
cllllfld die _Ge1sslung, alle in fol. 
"lslllls mit Dornen gekrönt, 1555, und das Abendmah nach L" 
Lanlbard- (Copie nach Ghisi.)    
ÄQOHO ifluf dem Parnass spielt die Geige, nach Luca Penm. 
Die drei Marion beweinen den Leichnam Christi, naCh BifaeL 
St. Rechne, nach Bosse.
        

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