Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709537
165 
Arnold, 
Heinrich Grotthol d. 
Arnold, 
Georg Adam. 
lang gestlocheäi, ein OlillgtlzllßälßäfdPrüCllttüiCrli. Er nahm auch An- 
tiei an en eautics 0 ng an . 
qlfiiiäes Panoranien-Malers, Samuel James Arnold, ei-ivähnt Fie- 
ri 0 . 815.  
AIIIOlÖ, Heinrich Gotthold, geboren zu Lamiitz bei Radeberg 
in Szächselll läßfufwollte sich anliiiiäiich unter ärofessor Schulz in 
Dres en cerjiup "erstecherkuust wi mcn, erga sich aber da ei- 
mehr Beilagen an der Malerkuiist fand, 1895 unter Leitiing des 
Ifrof. Schubert der lNTalerei. Unter diesem lJildetc er sieh Vufzüg- 
lieh als Bildnissinaler, dann abernuch iur_ die Geschichte, und tliat 
in beiden sich hervor. Seine Zeichnung ist gut, sein Culorit kräf- 
tig und seine historischen Cülllpeiältlüllßn verdienen Beifall. Sein 
gew'ölinlicliei' ikuienthalt ist vDresc 011. Er entwarf mehrere grusse 
Zeichnungen 11.1 seliwarzer Iireide, (larunterniehrerc aus dem Le- 
hen Catus, verlertigte schone Copicn nach _Titian und Guido Beni, 
und malte nach eigenen Compositiunen. Unter letztern landen ei- 
nige hesondern BCIiQllZ 1308 Hygiea, die die Schlange des Aescu- 
lap füttert; 1819 die Jugend, welche von einem Greise auf die 
Vergänglichkeit der Zeit aufinerlisam gemacht wird, ein kleines 
recht sorgsam ausgemaltes Bild. 1820 stellte er zwei grusse Altar- 
bliitter aus: Christus am Iireuze und St. lluchus in der Wüste. 
Die Composition dieses letztarn war zweclaniässig, die Figur des 
 Heiligen edel und ausdrucksvoll, doch machte das Ganze, wegen 
lVlangel an Contrast udntl Iirzäitlim Iäellduäilsel und Culurite, wel- 
 es einen matten un run icien un iatte weni" Einl '13 
iÜi-iiieii im Hunstblatt wie, s._ 515). ' D "um 
Ein braves Altarstuek 1st seine lilaria llosaria, die er für eine 
Kirche in Pohlen malte (1325). Ini Jahre 1827 Verfei-tigte er das 
Altarbild der betenden Constantia, das mit lsräftigem Pinsel und 
äiit Gefühl RIiSgÄiJLXhIT 1st.n Ellgeir so schön ist seine lil. Augustina, 
ie er 1828 a s Qtargermi (e estiinmte. 
Ausserdem yerfertiget Arnold lebenswvarme Bildnisse, und versteht 
hlieläej (änräililnliähellliuälliarakter eben su treu und wahr darzustellen, 
as 6.111 ic e n i._    
ATIIOId, JOhülln Oder ADÜOU, ein Iiupfcrstecher, der mehrere. 
Hciligenbildcr und Portraitc stach. Er wurde zu Iiönigsgrätz 1735 
geboren, und 1ernte_sei11e Kunst bei _Renz. Das lbdesjiihrklieseä, 
nach Dlabacz, geschxcliten Künstlers 1st unbekannt. 
Arnold, JOSCPlI, Ilistoriennialer, geb. zu Stanz bei Schwaz 178g, 
erlernte als armer Bauernhnabe von dem kunstliebenclcn Benedik- 
tiner Erhard Zobel die Anlhngsgriixitle des Zeichnens, ginw dann 
ohne irgend einen Unterricht zur Malerei über, und führte in 
unglaublich kurzer Frist Oelgemälde und selbst kleine Altarblätter 
aus. In Wien, wo er als Schüler die Akademie tbesuchte, wid- 
mete er sich ganz vorzüglich dem Copiren der Meisterwerke der 
Gallerie des Belvedere, worin ihm sein rastloser Fleiss, die strenge 
und treue Nachbildung, seine VVeihe in der Technik, grossen Zu- 
Spruch erwarben._ Archiv für Geschichte 1822, Nrtn 55.  
Er yersuchte sich ebenfalls in eigenen Compusitionen, und er- 
hielt fiir seine Zeichnung der Abigail zu den Fiissen Davids, den 
 Preis, Ein anderes Preisstiick in der Nkilcrei ist im Fertlinandeum 
zu Innsbruck. Es stellt Petrus und Saphira vor. 
ein guter lWaler zu Bamberg un1_1ÖÖQ, 
lebte. YVeygnnt stach nach ihm 1080 zu 
Arnold, Georg Adam, 
der übrigens uuch iööu
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.