Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709522
Wilhelm. 
Arndt , 
Arnold , 
Georg. 
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auf und bildete sich in der Folge durch eifrigßß Studium zum gcs 
schickten liiinstler seines Faches. 
Namhafte VVerke von diesem Iiiinstler sind:  
Luthers Tod und Friedrich II. als ziirneuder Richter im Pan- 
theuu der Deutschen I. B. 179i. 
Danaö, in Punktir-Mauicr, nach Seydehuans Zeichnung. Das 
Original ist angeblich vuu van Dyk. 
Das Bildniss des Dichters Matthissoil, nach Tischbein. 
Das Bildniss des Iiaisers Alexander, nach einer Zeichnung von 
Biroschliow. 
Vier Iiupfer zu Huchelbecliefs Mumien. (Pcnig 1805.) 
Das Bildniss des Consistorialrathes Planli. 
Amor, nachl van Dyk; real fol. 
WVilheln1 H. von Oranien, in schwarzer Manier; real fol. 
Die ErhebungvlNIax-cus Bassianus zum Cäsar, Punlatirt; qu. ful. 
Das ähnliche Bildniss des Regisseurs Opitz, nach Geyer, 1810- 
Mehrere Blätter für Almanache, für die Gallerie häuslicher Denk- 
male, für die ehalcographische Gesellschaft zu Dessau u. s. w. 
Arnhold (nicht Arnold), Johann Samuel, liünlgl. sächsischer 
Hufinaler und Professor an der Meissner Kunstschule, vorzüglicher 
Landsehaltsxnalcr in Oel und NVasserkhrben, nicht minder geübt 
in der Iiunst auf Porzellan. und in Exnail  malen. Er ist 1'566 
zu Heynitz geboren, lernte auf der Kunstschule zu lYIeissen unter 
Lindner und Grahl die Aqnarellmalerei, übte sich in Oel und auf 
Porzellan zu malen, wurde Lehrer der Kunstschule, und seiner 
Geschicklichkeit wegen Hollnaler zu- lVIeissen.  
Er malt Landschaften und Jagden, und ist besonders seiner Blu- 
men- und Fruchtstiicke wegen berühmt geworden, die er in Oel 
und Gonnche ausfiihrte. Arnhold arbeitete noch 1827, und gab na- 
mentlich in letzter Zeit schöne Beweise von Geschicklichkeit in 
der Schmelzmalerei. 
Aflllmb, ein Brandenburgischer Edelmann, der um 1776 zu seinem 
Vergnügen ätzte. Einige seiner Blätter werden artig genannt. 
ArllOld, Friedrißh; Iinpferstccher zu Berlin, Schüler von Dan. 
Berger, lieferte einige schöne Blätter, als:  
Napoleon am Sarg-e Friedrich des Grossen, 1806, llälßll Dällllflg; 
fol.  
Bliichefs Biltlniss, nach demselben, 1807, sehr ähnlich; fol. 
Ein grosser Wasserfall, nach Ruysdael in Aquatinta; gr. Realfol. 
Alexanders und Napuleons Zusammenkunft auf dem Niemen, in 
Aquatinta 1807 u. s. w. 
Er starb zulßerlin, 180 nicht über 50 Jahre alt. 
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Arnold, Friedrich, der Sprössling einer Familie, die sich lange 
durch geschickte Baukiinstlm ausgezeichnet hat, bildete sich_1Il 
XVeinbrenneKs Schule zum geschickten Architekten, und begab _s_lCl1 
hierauf nach Rom, wo er sich durch mehrere treüliche Entwürfe 
rühmlich hervorthat.  
Nach seiner Rückkehr erhielt er den Lehrstuhl auf der Uinver- 
sität zu Freiburg. _Werlie von ihm sind zu Carlsruhe und Freiburg" 
Arnold: GeÜPg, ein geschickter Architcktur- und Landschaftsma- 
ler zu Londn", dCSSCH YVvrlae immer mit Achtung erwähnt WET- 
den. Nach seinen und dclr (Jculäilclcn anderer Künstler wurden 
1531!]. die Kupfer zu dem Burxlcr anliquities o!" England am! Saut.
        

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