Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709477
160 
Arfe , 
Ileinrich 
Arienti. 
ÄMeisterwerk. Von ihm sind auch die Custotlien von Leon und 
Toledo, alle noch ganz in gothischem Style gearbeitet. 
Die von Burgos, St. Jago di Compostello (15.14), von Medina de 
Rioseco u. a. sind von Antonio, der zuerst den antiken Styl in die 
Arbeiten der Goldschmiede einfiihrte. Die von Avila iberiihmt), Se- 
villa, Valadolid, Osma sind von Juan d'Arte, der den VVeg verfolgte, 
den sein Vater eingeschlagen hatte. Er war auch Bildhauer und 
Baumeister und schrieb ein gelehrtes Werk von der Verschieden- 
heit des Maases, der Symmetrie, der Anatomie und den fiinf Ord- 
nungen in der Baukunst, welches 1589 zu Sevilla und 1675 zu 
Madrid gedruckt ist. Er war' ebenfalls ein geschickter Holzschnei- 
der. Nach Burriels Versicherung hat er die Bilder zum Cavallero 
determinarlo gezeichnet und in Blei gestochen. Auf gleiche Weise 
ist von ihm auch das Bildniss des Alonzo de Ercilla gearbeitet, das 
sich vor der ersten Ausgabe der Araucana befindet. Das Jahr sei- 
ner Geburt ist 1555, sein Todesjahr ist unbekannt. Fiissly gibt 
1595 als selbes an. 
Einige dieser AAPilSCliCIl Arbeiten sind von den Franzosen im letz- 
ten Kriege verkauft u-nrtlen. Die Canonici von Cordoira wendeten 
alles Nliigliche an, um diesen ihren liunstschatz vor dem General 
Dupont und später vor Soult zu retten; sie haben ihn öfter mit 
 ungeheuren Summen losgekauft." Mehreres über diese berühmten 
Künstler S. Fiorillo IV. 14g. Hi. Hunsthlatt 1822. 263 und Fiisslys 
Nachtrag zum allg. Hiinstler-Lexicon 1824. 160. 
Arfian, AIIIZOYIIO de, Schiiler von Vargas; malte in seiner Jugend 
die Sargastapeten, bildete sich aber in der Folge zu einem guten 
 Oelmaler und erlängte den Huf eines der besten Frescomaler. Er 
 wurde zu bedeutenden Arbeiten gebraucht, denn er hatte unge- 
meine Leichtigkeit und grosse Correktheit. 
Sein Hauptwerk ist das im Jahre 1551 für die Catliedrale von 
Sevilla verfertigte Hochaltarblatt. 
Auch sein Sohn Alonzo war ein geschickter Fresconialer. Fin- 
rillo IV. 97. S. auch Ford. Sturm. 
Azrgent, A. L. da, Hofkupfersteeher zu Stuttgart, arbeitete vieles 
für Buchhändler. Im Morgenblatte 1812  559 werden seine Email- 
gemälde geruhmt, was er seiner Iiupferstiehe wegen nicht verdient. 
Nähere Nachrichten uber diesen Iuinstler konnten wir nicht er- 
 halten. 
Arias-Feranäes, Anton de, Maler zu Madrid, Schüler des 11.- 
dm de las Cuevas, erwarb sich schon als Knabe durch seine Ge- 
mälde für den Hauptaltar von Carmen Calzaclo zu Toledo Lob- 
spriiche, und vervollkommnete sich immer mehr, so dassyer in sei- 
nem fünf und zwanzigsten Jahre zu den ersten Meistern in Madrid 
feziihlt wurde. Er verfertigte für den Saal im alten Pallaste (de 
as coniedias) eine Sammlung von Bildnissen spanischer Monarchen, 
hesass ausgebreitete gelehrte Kenntnisse, hatte -Freuntle am Hofe 
und starb doch arm in einem Spital 1680. Seine Werke gefallen 
durch schönes Colorit, kräftiges Helldunkel und die Leichtigkeit 
der Ausführung. Palomino hat seine meisten VVerke beschrieben. 
 Fiorillo IV. 298.  
Arienti, Zeichner und Kupferstechcr zu-Mailand, der sich in der 
Carriltaturgattung versuchte. Er gab mehrere Hefte von i-cidirten 
und colorirten Blättern heraus, die übrigens den Hngarth nicht be- 
einträchtigen. Die ganze Sammlung besteht aus 2:1 Bl. Im Jahre 
1825 erschienen von ihm zwei Aquarium-Blätter: Die Yestiiliii lc-
        

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