Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709371
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Johann. 
Appicr, 
Aqgila , 
Franz 
F araonius. 
lebte in Mailand. Lattuada schreibt ihm ein YVanrlgemiilile über 
der Thürc della Paee zu, welches Leunarclisch ist. 
Appier, JOlHIUU, ein liupfersteclier, der zu Naney um den Anfang 
des 17. Jahrhunderts ifelebt hat. Er ist wahrscheinlich Eine Person 
mit Happier, der ebei falls zu Nzincy arbeitete, und von dem man 
ein Bildniss von Ilaraueoiii-t mit dei-Flalrrzahl 1610 kennt. 
Appior stach neben andern den heil.  von lYIai-ia das 
göttliche Iiincl empfängt, _und densellicn in einem Buche lesend. 
Eine heil: ]E'ainil.ie, in i]. soll sehr schon nncl selten seyii.  
Appollonio, Jaeopo. 541101101110.  
Apshoven. s. Abshoven. _ 
Apuente, Pedro, ein SpQnisCliei' Maler zu Anfang des 133. Jahrhun- 
derts, der am Hofe Ferdinands zu Zaragoza arbeitete. Dieser Isiiinst- 
 1er stand zu seineryzeit in grossein Hufe und hatte daher auch 
eine zahlreiche Schule. Seine Werke sind jetzt selbst in Spanien 
selten. 
Aplllellls; ein alter Baumeister, vielleicht ein Syanier von Geburt, 
baute zu Tlwrragena der Diana einen Tempel. Gruter führt tab. 41. 
Nro. 5Qeine Außclu-ift an, die in der bezeichneten Stadt gefun- 
den wurde.  
Aqlano, POmPGO, bedeudet P. Aquilano.  
Aqua, BGTDZXTÖIHO dßlli, einfenetiziiiisclier Maler, der unter der 
Regierung Philipp II. in Spanien arbeitete und von welchem im 
Escurial noch einige Frcscen sich befinden.- Fiorillu IV. 128. 
Aquila, FPEIITZ FÄIPQOÜIUS, Zeichner, Maler iind liupferstecher, 
der uin 1616 zu Palermo geboren VftIlTlO. Dieser geschielite liiiiist- 
1er, der in der Aetzlaunst 'viel leistete, obgleich seine Nadel nicht 
von Trockenheit lrei ist, arbeitete zu Anfang des 18. Jahrhunderts 
zu Rom nach den grössten Meistern. _Er wusste _sein Instrument 
verständig zu iiihren und folgte mit Geist dem DOISPlClC S. Barto- 
1i's, indem er mehrere Basreliels und Statuen mit grossein Erfolge 
in Kupfer brachte. Sein betriielitlichstes Werk sind die Loggien 
des Vaticans, die unter dem Titel: Picturae Ilalihaelis Urbinatis, 
ex aula et 'C0llClHVll)l]S Palatii Vatieani in aereas taliulas nune pri- 
miim oinnes deduetne etc. in 22 grossenv Blättern 1722 CrSChißHßH- 
Zu seinen "vorziiglichsten Arbeiten gehören ferner: 
Die Barke des heil. Petrus, nach Ininfrancifs Gemälde, das fiir 
den St. Petersdom in Mosaik gesetzt wurde; gr. ful. 
Zwei Kuppeln nach Pietru de Curtuna, die eine_ im Orzitoriuin 
des heil. Philippus Neri, die andere in der Iiirghe des heil. 
Sebastian; grosse runde Stücke.  
St. Ainbrusius und Carl Burruiniius zu den Fiissen der heil. Jung- 
frau, die mit dem Heilende in einer Glorie sieh befindet, nach 
C. Milriltti; ein grusscs Blatt. 
Das Abendmahl, nach Albani; gr. (In. fol. 
Die Ruhe in Aegypten und 
Das Verlöhniäs der lixelil. Cntharina, beide nach Correggio, und 
nach eben iesein eister:  
Die erste Idee der Dom-Kuppel zu Parma, auf 6 Blättern. 
Die Schlacht des Constantin, nach Cainassei, ein gr. Stück in 
die Breite.   
Der Trimnlili (las Constantin, nach demselben, in gleicher Grösse. 
Die Gemälde sind im Lateran.
        

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