Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709201
Anna. 
Ansaloni , 
Vincenzo. 
133 
Anna (Luikes Pen. D. X. invent), eine Bezeichnung, die man auf 
einen von Jörg Matthäus gefertigten Holzschnitte findet. Sie be- 
deutet den Lucas Penni. 
Annert, Fflefl- Albert, Iiupfersteclier, geb. zu Nürnberg 1753,  
gest. daselbst 1800. Er machte sich durch verschiedene schöne 
Blätter bekannt, besonders durch die Sammlung von Prospekten 
aus der Gegend von Nürnberg, die von 173g_9i erschien, und. 
gab auch eine Ansicht der Bastille, des Hotels der Invaliden", Stu- 
dien liir geiibtere Anfänger u. A. heraus. 
Sein erstes Blatt in der Forlnschneidekunst war eine Darstellung 
von BlancharcPs Luftfahrten zu Nürnberg.  
AIITIIS, ein noch 1805 lebender englischer Iiupferstecher, der meh- 
rere historische Blätter und Bildnisse herausgab. Nähere Nach- 
richten'iiber diesen liiinstler landen wir nicht, er soll jedoch zu 
den guten Stechern seiner Zeit gehören. 
Annetsberger, Franzisca, gehorne Beckers, malte schöne Por- 
traite in Miniatur und auch andere Gegenstände. Sie führte den 
Titel einer Ilufinalerin und lebte um 1814 zu Müncllen. 
Anom, Anwbruoglo , Graf von, Dilettant zu Mailand, malt 
Landschaften in YVasserfarben, mit ungemeiner Wärme der Töne. 
Seine Iliinrnel sind glänzend und mit Wahrheit dargestellt. 
AIlOUymllS, ein alter französischer Maler, den das chronicon cano- 
nici Landau. in hist. univers. Paris Ill. 26 einen der berühmtesten 
nenntw Er wurde der Ketzerei angeklagt und unter der Regierung 
des Iiönigs Philipn August zum Feuertode verdammt. 
Eines berühmten Zeichners, der sich ebenfalls Anonymus nennt, 
erwähnt Weyermann Ill". 406.  Dieser lebte in Brüssel in diirfti- 
gen Umständen, obgleich man ihn la Fage gleichschiitzte. 
Anraat, Peter 3'311, malte zu Amsterdam 1670 
Bildnisse und Gesellschaftsstückc. S. Arats. 
viele lobenswerthe 
Ans 
oder 
Hans. 
S. Ausse. 
Ansaldi, GIOV. Anti, geb. zu Voltri im Genuesisehen 1584, e- 
storben 1638. Er war zu seiner Zeit der einzige in Genua, 5er 
mit Giul. Benso in der Fernenmalerei wetteifern keimte, er hatte 
sich aber desswegen die Eifersucht des letzteren und selbst tödtli- 
che Angriffe zugezogen. Er w_ar geschickt und fertig in der Com- 
position, so wie in der Perspektive und im Colorite. Er malte 
viele Frescen in Iiirchen und Pallästen, und wird besonders im 
Pallaste Spinola zu St. Pier d'Arena bewundert, wo er des March. 
Feclerico Grussthatcn darstellte. Seine Kuppel in der Nilnziata ist 
(lurch Feuchtigkeit verdorben. "Unter seinen Oelbildern wird ein 
111. '.l'hon1as gepriesen im Oralorio des Heiligen. Ansalcii malte viel 
und gut. Lanzi III. 285. Das schöne Gemälde der Himmelfahrt 
Mariii in der Nunziata wurde 1700 von G. de Ferrari schlecht re- 
staurirt. . 
Ansalonl: VIÜCCUZÜ, Maler von Boloqxm, Schüler der Carracci, 
ein grosser Meister, von dem man 11:15h Lnnzi nur zwei Gemälde 
kennt: den heil Stephan und Maria auf den Wolken in der Ste- 
phan? und Cölestiucr-Iiirckxe, beide mit ungemein zartenz Pinsel 
gema t. 
        

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