Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1709035
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Andreani , 
Andreas. 
Andreossi , 
Franz. 
 Wter, und ein zweites (17 Zoll breites) Blatt mit 6 corinthigchen 
Säulen, und drei noch auf einem dritten besondern Blatte, um 
solche zwischen die 9 Hauptblättcr zu stellen.  
Circe, die den Gefährten des Ulysses zu trinken gibt; von zwei 
Stöcken. Br. 10 Z. Ö L., H. 9 Z- 1 L. Zweifelliaft ob xion 
 Andreani. 
Die Nymphen im Bade, nach Parmesan, wie das vorhergehende; 
von drei Stöcken. H. 10 Z- 8 L's BP; 7 Z- 4 L. l 
Die Tugend, nach Ligozzi, von -vier Stocken. H. 17 Z. 10 L" 
Br. 12 Z. 
Ein Emblem auf deniTod, die drei Parzen, Adam und Eva und 
der Tod, nebst andern Figuren, nach J. Fortune Fortiinius 
H. 18 Z. 8 L., Br.12 Z. L.  
Die Christin in Betraclitungnber einem Todtenliopfe, nach (ja- 
solano; von drei Stöcken, H. 10 Z. 6 L., Br. 7 Z. 6 L, 
Das Feuer unter der Frau, nach Nlalpizzi; von vier Stücken, 
Br. 10 Z. 8 L., H. 7 Z. 5 L. 
Ein Todtenlaopf in natürlicher Grössc; von vier Stöcken. Br, 
12 Z. 6 L., H. 10 Z. 5 L. 
Dieltiänbetiäig äer Weisen ,Lnach ILuini; von drei Stöcken. H. 
1 .2  1'-l0Z.S. 
Der christliche Held, nach B. Franco; von drei Stöcken. H. 
15 Z. 5 L., Br- 1O Z. 5 L. 
Die beiden letztern Blätter sind ungewiss.  
Dann nennt Bartscli noch 16 Bl., welche AndreanYs Chiffre 13-3- 
gen, aber alle von andern Krinstlern geschnitten scyn sollen 
Man hat bISVVCIlGII _die Blutter Altdorferk für die des Andreani 
 genommen, was nach Joubert die Achiilichliet des llrlonogramms 
veranlasst haben mag. 
Andreas, berühmter griechischer Bildhauer aus Arges, verfertiqte 
die Siegerstatue des Lysippus zu Olympia. Auch ein alml- lylailer 
dieses Namens. wird erwähnt._  
Andreas von Cremona, lVIedailleur. S. Cremona. 
Andreasi oder AndreassihHippolyt,ein Maler zu Magma 
um 1600, wo er mieden Schulen; des Giulio Romano arbeitete. Vil- 
larnena stach naehaliin: David mit der Harfezund eine Verkündi- 
gung, zwei schone Blatter. 
Andreides, Amand, Historicnmaler von Ollmiitz, verlegte sich un- 
 ter Bibiena besonders auf Perspektive und lieferte auch geschätzte 
Geschiclitsbilder. Er lebte zu Braunschweig um 1768. 
AndTeÖli, GlOTglO; Bildhauer und Wlajulica-Meler aus Pavia; 
liess sich 1498 zu Gubbio nieder. 
 Er ist der Erfinder der Majolica von Gubbio, und verfertigte 
 dort vorzüglich Gemälde auf Tischgeräthe, die auf der Rückseite 
mit  G. (Maestro Giorgio) bezeichnet sind. Im J. 1511 brachte 
er auch zwei sehr schöne Altarplatteu von Majolica in llasrelief zu 
Stande, die eine. für St. Domenico, die andere für die Hauslaapclle 
der Familie Bßniivogli. Giorgio lebte noch 1552._ Seil! Sohn Viu- 
cßnzp übte dieselbe Kunst, und wurde gewöhnlich Maestro Con. 
cio geimunt. Fiorillafs Nachlass; Iiunstlilatt 1831. 
Andreossi, Franz, Ingenieup, geb. zu Iszäris 1633, gest- 
ist der Erfinder und Baumuster des beruhmten Canals 
 guedoc.  
1688- Er 
von Lau-
        

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