Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702028
VIII. 
Tafel 
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Ziseliert ein Gehilfe mit Hammer und Meifsel Arabesken 
auf dem He1me_ Am Boden liegen Brustpanzer, Bein- 
schienen, drei Hämmer und eine Zange Vor Hephäst 
ein Ambos. 
2. In der linken Hand hat der Architekt die Tafel 
für den Bauplan und ein Lineal, in der rechten den Griffel. 
An der Wand Richtrnafs und Lotwage. 
3. In der linken Hand hält die Malerin die Palette, 
die zerstörte rechte hielt vermutlich den Pinsel. Hinter 
der Malerin eine Zuschauende. Eine dritte Figur hält 
die Bildtafel. 
4. Die griechischen Grabstelen zeigen neben Relief- 
arbeit auch Farbenschmuck. Unser Stelenmaler ist im 
Begriffe, die Bekrönung der Stele zu bemalem  
5. Links eine grofse Hebemaschine, wie sie bei 
gröfseren Bauten zum Heben schwerer Werkstücke ver- 
wendet wurden. Sie besteht aus zwei Balken, welche 
an ihren oberen Enden verkuppelt sind, nach unten aber 
im spitzen Winkel auseinander gehen. Da auf unserem 
Bilde die Maschine in Seitenansicht dargestellt ist, sieht 
man nur den vorderen Balken, nicht den hinteren von 
jenem verdeckten. Wohl aber bemerkt man auf beiden 
Seiten des sichtbaren Balkens die Querhölzer, welche 
ihn mit dem hinteren verbinden. Festgehalten wird der 
Kran durch Seile, die von seinen höheren Teilen nach 
rechts und links hinunterfahren. Sie sind um die Fla- 
schenzüge gewunden, die vorher zum Aufrichten des 
Kranes benutzt worden waren. Auf der linken Seite sind 
die Stricke natürlich zahlreicher, weil von hier dieganze 
Last des Gerätes zu stützen ist, während die nach rechts 
herabgehenden Seile nur ein Schwanken desselben nach 
der Seite zu verhindern haben. An der Höhe des Kranes 
ist ein anderes Tau vielfach um einen Flaschenkloben 
gewunden, welches zum Aufziehen der "Lasten diente; 
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