Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701979
   
Plastik, 
Malerei 
und 
Architektonik. 
Tafel. 
l. Arbeit an einer Tempelstatue der thronenden 
Hera  vermutlich einem Goldelfenbeinbilde. Der Bild- 
hauer ist an der einen Armlehne des Thrones beschäf- 
tigt. Neben derselben wird ein Seetier sichtbar. Die 
zweite Lehne ist noch nicht angesetzt. Der junge Ge- 
hilfe des Bildhauers trägt ein Holzbeil (73, 1 r) und einen 
Drillbohrer (74, 7), Werkzeuge, die für die Herstellung 
des hölzernen Kernes, welcher die Goldelfenbeinum- 
hüllung trug, Verwendung gefunden hatten. Die Fleisch- 
teile der Statuen dieser Technik wurden bekanntlich aus 
Elfenbein, Gewand und Haar aus Gold hergestellt. Am 
Körper des Bildhauers ist vieles modern übermalt. Die 
Hände aber mit Hammer und Meifsel sind alt. 
2. Pygmäenatelier. Die Künstler der spätgriechischen 
Zeit, besonders die alexandrinischen, liebten es, Dar- 
stellungen aus dem alltäglichen Leben dadurch einen 
Reiz zu geben, dal's sie Fabelwesen, besonders Eroten, 
die menschliche Thätigkeit verrichten liefsen (65, 13; 
72, I, 7 u.  Hier sind die Zwerge der griechischen 
Märchenwelt, die Pygmäen, als Vertreter der Menschen
        

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