Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701724
Tafel II. 
III. 
37 
ziehen der Füfse unter die Kante der vorspringenden 
Sitzplatte ermöglichte, wenn es galt, Vorübergehenden 
1313m zu machel-L a-Ö bezeichnet die Abschlufsmauer 
des Zuschauerraumes. 
7. 3. Komische Masken aus Terrakotta. Sie sind 
in demselben Grabe gefunden worden und haben Löcher 
im Hinterhaupte für Bänder zum Aufhängen an den 
Wänden des Grabes, vgl. 6, 8. Vign. 3.  Fig. 8 ge- 
hört einem Alten an, der Wechselnde Launen hat; ist er 
milde gestimmt, so zeigt er den Zuschauern die rechte 
Seite, im andern Falle die linke mit der im Zorn hoch- 
aufgezogenen Augenbraue. Fig. 7 trägt über der Stirne 
einen mit Bändern durchtlochtenen und mit Früchten, 
Korymben, verzierten Haarkranz; auch diese Maske zeigt 
zwei Gesichtshälften mit verschiedenem Ausdrucke. 
Tafel. 
l. Dieses anmutige Bild ist die älteste unter allen 
uns erhaltenen unmittelbar auf das Bühnenwesen bezüg- 
lichen Darstellungen und zugleich die einzige, die uns 
die Gesamtheit aller bei einer theatralischen Aufführung 
Mitwirkenden mit Einschlufs des vollzähligen Chores 
verführt. Die Zeit ist erkennbar aus der Beteiligung des 
inschriftlich bezeichneten böotischen Flötenvirtuosen Pro- 
nomos, ITPONOBIOS, eines Lehrers des Alcibiades. Das 
gesamte Bild zerfällt in zwei ungleiche Hälften. Zur 
gröfseren linken Hälfte gehören noch die drei Figuren, 
Welche mit Masken in der Hand rechts neben dem auf 
der Säule aufgestellten Dreifufse sich befinden. Diese 
Hälfte stellt die Vorbereitung zur Autführung eines Satyr- 
drarnas dar. Der Vorgang ist vom Künstler in eine
        

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