Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1705203
Tafel 
XCVI. 
(XCVII. 
XCVIIL 
385 
Daher bei dem Sarkophage, den unser Bild zeigt, die 
dachförmige Krönung mit Giebel und Akroterien an den 
Schrnalseiten. Sollen die drei Stufen an die üblichen 
drei Unterstufen der Tempelbauten erinnern? 
4. Etruskisches Hügelgrab, vgl.Fig. II, 12. Das Dach 
ist durch vorschrägende Seitenwände gebildet. Die Gegen- 
stände Wurden in der Anordnung gefunden wie sie das 
Bild zeigt. Rechts ein Gurtbett  um dasselbe 
Räucherpfannen und kleine Terrakotta-Figuren. An den 
Wänden Schilde, Oben angeheftet Bronzevasen, vgl.98,2. 
Sehr altes Grab. 
7. Etruskischer Sarkophag aus dem Ende des 3. oder 
Anfang des 2. Jahrh. v. Chr. In Etrurien legte man die 
Leichen in früherer Zeit innerhalb der Grabkarnmern auf 
Ruhebetten (Fig. 4?) oder Steinlagen  Als man 
sie später des besseren Schutzes wegen in das Innere 
des Lagers bettete, brachte man auf dem Deckel des- 
selben, gewissermaßen zum Ersatze für die Leiche, die 
ursprünglich da gelegen hatte, eine plastische Nachbil- 
dung des Toten an, vgl. 98,8. Dem Steinlager oder 
Sarkophage selbst gab man in Anlehnung an die ursprüng- 
liche Vorstellung zuweilen geradezu die Gestalt eines 
Ruhebettes, 36,3. Der Sarkophag unseres Bildes ver- 
mittelt dagegen iu seiner architektonischen Ausschmückung 
zwischen der Form eines Hauses und der eines Ruhe- 
erhebt sich über einer 
bettes. 
II. I2. Die aufgesc-hüttete Erde 
kreisrunden Basis. 
Tafel. 
1-4. In den Tufffelsen gearbeitetes Grab. Man 
sieht durch die von Löwen bewachte Thüre auf die Hinter- 
Bernhardi, Textbuch zu Schreibers Bilderatlas. 25
        

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