Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1705183
Tafel 
XCY 
XCVL 
283 
von den Nlännern sind nicht bezeichnet. Zweimal ist der 
Klageruf oiiuoß aufgeschrieben; aufserdem am Gewande 
der Mutter und an der Säule, die den Innenraum des 
Hauses andeutet, zwei nicht zu erklärende, aber gleich- 
lautende Worte. Die Platte diente als Votivrelief. 
8. Ein in den Erdboden sich senkender Schacht bil- 
det den Zugang zu den Grabkammern. 
9. Prothesis des von einer Schlange getöteten Kna- 
ben Archemoros. Der Tote liegt unter freiem Himmel, 
eine Frau hält einen Sonnenschirm über ihn. Eine andere 
setzt ihm einen Myrtenkranz auf. Von rechts kommt der 
Pädagog mit der Lyra des Knaben. Zuletzt zwei Diener 
mit allerlei Geräten, die wohl dem Knaben mit ins Grab 
gegeben werden sollen. 
IU. ll. In den Felsen gearbeitetes Grab. a Treppe, 
bVorhalle, C drei aus Steinplatten gebildete Totenbetten. 
Tafel. 
2111" 
l. Das Giebeldach springt weit 
Grabkammer führenden Thüre ein 
vor. Über 
Heroenmahl 
der 
wie 
Fig. 2. 
2. Der Tote ist als Schmausender gebildet. SOlChc 
Darstellungen beruhen auf der Anschauung von einem 
seligen Leben nach dem Tode, xigl. 97,7. Der Verstor- 
bene füllt sich eine Schale aus einem Trinkhorn. Ein 
Diener 
hält 
eine Weinkanne. 
Auf 
dem 
Tische 
Backwerk 
und andere Genüsse des Nachtisches. Neben dem Toten 
seine Gattin mit einem Schmuckkästchen Links oben 
wird sein Rofs Sichtbar. Seine Verwandten nähern sich 
ihm betend. Als Heros ist er in übermenschlicher 
gebildet, ebenso seine Gattin. 
Gröfse
        

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