Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1705140
Tafel 
XL 
379 
Frauen mit Klagegebärdeiu. Die beim Vorgebirge Kolias 
gefundene "Vase ist gegenwärtig in der Sammlung der 
archäologischen Gesellschaft zu Athen. 
3. Ein Grabstein aus Marmor, wie die weifse Farbe 
des Originalbildes zeigt. Darauf eine Vase. Die Form 
des Grabsteines ist ungewöhnlich. Ringsum Gralwschrift 
in hexametrischer Form: ,_,Hier liege ich, eines toten 
Mannes (Überrest?)" aicvögd;     ßvßzida 
xaijlaz. Unten eine Schlange als Grabesdämon gemeifselt. 
Die kleinen geflügelten Wesen sind Seelen Verstorbener. 
So sindsie öfter auf Bestattungsszenen gebildet. Natür- 
lich sind sie nicht als auf dem Grabstein gerneifselt, son- 
dern als frei um denselben schwebend aufzufassen. Man 
denkt 
sich 
die 
Seelen 
Wohl 
als Seelen 
verstorbener 
V er 
wandter. Von derselben Vase wie Fig. z. 
4. Rechts das viereckige Grabmal. Davor Toten- 
bäume: rechts Wohl eine Cypresse. Zwei Frauen mit 
Klagegebarden sitzen auf dem Leichenwagen. Dieser hat 
die Form Wie Fig. 5, 7. Vorn noch zwei klagende Frauen. 
Hinten ein Mann und ein Flötenbiäser. 6. Iahrh. v. Chr. 
5. Ähnliche Darstellung. Vorn wird ein Gefäfs (für 
Totenspende?) getragen. Die links von dem Leichen- 
wagen gehenden Personen haben ein Tuch (die Sarg- 
decke? vgl. Fig. 2). 
6. Eine Frau, sich das Haar raufend vor einer Grab- 
stele. Die letztere ist mit Binden umwunden. Dahinter 
der aufgeschüttete Grabhügel. 
 7. Eine der altertümlichen Vasen, die man am Di- 
pylon, einem athenischen Stadtthore, gefunden hat, vgl. 
45,7, 95,2. Es ist ein Leichenzug dargestellt. Der Tote liegt 
auf einem hohen, mit einem Baldachin bedeckten Parade- 
bette, welches auf einen Wagen gestellt ist; es ist ein 
Gurtbett wie 95, z; 97, 4, vgl. Fig. 4, 5. Vor dem Wagen 
gehen vier Männer, von denen einer die Rosse führt.
        

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