Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704933
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Trachh 
sein. Die Tisch-e 8,1512 vertraten die Stelle unserer 
Kannnerdiener. Fig. 8 ist den Fig. 2 dargestellten fast 
Vollständig gleich. Möbelfüfse als Tierfüfse zu bilden, 
war ein ebenso naheliegendes als beliebtes Mittel, 
um die Form des Gerätes zu beleben. Figz II und 12 
bewegen sich die Fülse an den Tischplatten in Gelen- 
ken und sind untereinander durch bewegliche Quer- 
stäbe verbunden, die unten vermittelst eines Ringes in 
einem Stabe aufwärts und abwärts geschoben werden 
können. Man kann also die Beine auseinander ziehen 
und dadurch dem Tische eine geringere Höhe geben. 
Fig. 10 ein Tempeldreifufs. 
9. Etruskisches Bronzegurtbett, vgl. 94, 7; 95, 2; 
97, 4. 
I4. Hölzernes, mit Bronzeplatten beschlagenes Speise- 
sofa. Am Kopfende eine geschweifte Erhöhung zum Auf- 
stützen des linken Armes und darüber noch eine auf- 
rechtstehende 
Lehne. 
Tafel. 
l. Hülistiicksszeiie auf dem pompej-anischen Forum. 
Das letztere ist durch die Säulenhalle und die vor den 
Säulen aufgestellten ehernen Reiterstantlbilder charakte- 
risiert (vgl. Fig. 4, Taf. 88). Man scheint in Pompeji in 
der ersten Kaiserzeit mit der Aufstellung dieser ehernen 
Statuen auf dem Marktplatze begonnen zu haben. Vier 
von den Männern haben Flaschen in der Hand, der eine 
trinkt aus der seinigen vermittelst einer Schale. 
2. Geniinius Saturninus War Elitesoldat, Beneficiarius. 
Er setzte sich den Grabstein bei Lebzeiten. Oben ein 
Totenmahl wie 96,2. Rechts und links Löwen. Unten
        

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