Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704827
LXXXII. 
Tafel 
LXXXTII. 
347 
Schlangenform. Das Bild der Schlange war für ring- 
förmigen Schmuck aufserordentlich beliebt, weil die Form 
eine solche Verwendung nahelegte und aufserdem dem 
Tiere eine unheilabwehrencle Kraft zugeschrieben wurde. 
Im Armring ein Siegelring. Darüber eine sogenannte 
Bulla, d. i. eine um den Hals zu hängende, ein Amulett 
umschließende Kapsel, wie sie römische Knaben und 
Mädchen trugen, vgl. 19,3. Ganz oben Ohrgehänge und 
Nadel. 
l4. Die rechte Gestalt hält ein Schmuckkästchen. 
Von ihrer linken Hand hängt ein kreisförmiger Schmuck 
herab. Die Umhüllung der Dasitzenden ist noch nicht 
gedeutet. Man hat an eine Trauernde gedacht, die von 
zwei Freundinnen getröstet wird. Möglicherweise aber 
haben wir darin nur eine gewöhnliche Strafsentoilette 
zu sehen. 
I5. Ein Eichenkranz mit Blumen, belebt von Genien 
und Insekten. Er wurde in einem Grabe gefunden und 
trägt die Aufschrift: „Gabe des Kreithonios". Etwa 
4. Iahrh. v. Chr.
        

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