Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704773
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Spiele 
ein Affe, 82, 10, ein Hund als Spielgefährten eines Knaben. 
Links eine Diskosscheibe zum Werfen, auf dem Tische 
ein Reifen. Aufserdem Thyrsosstab und eine Maske. 
4. a b. Häusliche Szene. Die Frau erklärt dem 
Manne eine Spielregel, dieser hört etwas mifstrauisch zu. 
Der Hausnarr trägt auch das Seinige zur Aufklärung bei. 
Das Brett tragen die beiden Spielenden auf dem Schofs. 
Es hat zwölf Steine, aus deren Stellung nichts für den 
Gang des Spieles erschlossen werden kann. Die Auf- 
gabe bestand darin, die Steine des Gegners durch die 
eigenen derart einzuschliefsen, dafs ihm kein Zug mehr 
übrig blieb. Das Brettspiel soll Palamedes vor Troja 
erfunden haben, damit sich die belagernden Griechen 
die Langeweile damit vertrieben, vgl. 36,8. 
5. Ein Baum, wohl eine Cypresse, trennt zwei Jagd- 
szenen. ln der einen wird ein Eber von einem Jäger 
und drei Hunden angegriffen. Der Nachlaufende ist wohl 
auch ein Jäger, da er für einen Treiber zu vornehm ge- 
kleidet erscheint. In der anderen Szene treibt ein Jäger 
einen Hirsch und eine Hirschkuh in das von einem Bauer 
bewachte 
Netz. 
6. Aufschrift: Wer spielt, soll ein genügendes 
Pfand geben. Dazu Knöchel, Astragalen, deren Form 
20,7 zeigt. Man benutzte die Knöchel der Hinterfüfse 
von Rindern, Ziegen oder Schafen zum Würfelspiel. Vier 
Knöchel gehörten zu jedem Spiel. 
8. Unten Jagdspeer und Schild. Oben ein mit 
Statuen und Hermen geschmückter Wildpark.
        

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