Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704765
Tafel 
LXXIX. 
LXXX. 
341 
der eine Beteiligte ihn von sich weg zu seinem Gegner 
herübergeschoben hat und ihn nur noch an der äufsersten 
Spitze hält wie auf Fig. 7 und noch deutlicher auf einer 
anderen Darstellung. Beide Male ist diese Person als 
die siegendecharakterisiert. Vielleicht zählte man also 
zunächst in der Haltung von Fig. 10 die Anzahl der ge- 
wonnenen Einheiten ab und schob nach einer gewissen 
Anzahl von gewonnenen Touren (etwa fünf) den Stab dem 
Gegner unter den Arm. Fig. 7 stellt zwei hladchen dar, 
die auf dem Wege zum Brunnen oder auch auf dem 
Rückwege das Spiel begonnen haben und ihre Wasser- 
krüge als Sitze benutzen. 
3. Ephedrismos, Aufsitzen. Die Darstellung bezieht 
sich auf den zweiten Teil des Spieles. Im ersten Teile 
zielen die Knaben mit irgend einem YVurfgeschosse nach 
einem aufgerichteten Stein. Wer ihn nicht trifft, mufs 
den, der ihn getroffen hat, auf den Rücken nehmen. 
Es werden ihm von diesem die Augen zugehalten und 
er niufs so lange mit seiner Last umherlaufen, bis er den 
Stein mit den Füfsen berührt. Die Griechen nannten 
in Jugendspielen den Sieger König, den Besiegten Esel. 
Unser Bild zeigt das Spiel von drei Knaben ausgeführt. 
Am Boden der aufgerichtete Stein und der kleinere, der 
ihn stützt. Oben Huldigungsinschrift.  
Tafel. 
l. Die Art des Spieles ist nicht erkennbar. Die 
linke Spielerin wird durch den Eros als Siegerin charak- 
ierisiert. 
2. Die "I'ie1'e, Ziegenbock, Kaninchen und Wachtel 
(827138672), sind natürlich lebend zu denken. Fig, 82,6,
        

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