Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704706
Tafel 
LXXVI. 
335 
zwei Spitzkuchen, ein Trinkhorn, ein Becher und Früchte. 
Ganz rechts bringt der aufwartende junge Sklave einen 
Eimer herbei. Aufserdem sehen wir Stubenvögel (vgl. 
Fig, 8, Tgf, 82,12), viele Zweige, Trinkschalen, eine 
weibliche Maske und eine Lyra. Die eierförmigen Gegen- 
stände am Boden deuten auf Überbleibsel des Mahles, 
die man ohne weiteres unter den Tisch zu werfen 
pHegte, oder vielleicht auch auf Näschereien für die 
Stubenvögel und andere Haustiere (Fig. 8, Taf. 77, 6b). 
Oben rechts eine Fensteröffnung wie 56,6. 
3. I Thongefäfse: a und Ö Weinarnphoren, vgl. 65, 
8, 9.  Il Glasgefäfse: C zwei Flaschen (Lagoenae 65, 10?) 
in einem thönernen Korbe, d,6,fTrinkgläser (78,2) mit 
aufgeschmolzenen Verzierungen, g oben abgebrochenes, 
trichterartiges Gerät, h Trichter, i Schale mit Unternapf, 
k Ölfläschchen, vgl. 21, 9; 23, 6, Z Fläschchen, m Schale, 
n Heber, 0 Kanne, 10 eigenartig geformtes Fläschchen, 
q unten spitz zulaufendes Gefäfs, 7" liimerchen, S Salben- 
gefäfs, vgl. 82, 14, t Heber 
4. Drei Männer beim Trinkgelage; eine Flöten- 
spielerin, eine Kastagnettentänzerin, vgl. 77,2. An der 
Wand zwei Körbe  ein Barbiton, zwei Kränze. 
5. An der Wand hängen zwei Ferkel, ein Hase 
und vier Vögel, jedenfalls Gänse. Auf diejenige, welche 
die XVildbrethändlerin eben herabnehmen will, weist die 
hinter ihr stehende Frau mit pathetischer Gebärde und 
deklamiert dabei die beigeschriebenen vergilischen Verse, 
in welchen Äneas der Dido einen ewigen Ruhm verheifst: 
Dum nzw-ztibzzs zmzbrzze 
Lustmözzzzl cozzwxa polzzs (Zum szkiera pnscet, 
Senzper lzmzos rzozzmzque mum laudesgzze nzaneözuzt. 
Solang noch Schatten die Berghöhh 
Wanderndumziehn, solange derPol noch nährt die Gestirne, 
Soll dir Ehre und Namen und Ruhm in Ewigkeit bleiben.
        

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