Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704695
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Mahlzeiten. 
den Speiselagern regelmäfsig die bald runden, bald vier- 
eckigen, auffallend niedrigen Tischchen, Welche zur Auf- 
stellung des Trinkgeschirres und der zum Wein genossenen 
Leckereien bestimmt Waren. 
bei 
Den Wein ungemischt zu geniefsen galt bekanntlich 
den Griechen und Römern für ein Zeichen von Un- 
mäfsigkeit. Er wurde vielmehr in der Regel mit Wasser 
gemischt und zwar in der Weise, dal's das Wasser den 
Hauptteil des Trankes bildete. Das Mischungsverhältnis 
gab der Vorsitzende des Trinkgelages an. Diener voll- 
zogen die Bereitung des 'I'runkes in dem für jede Schmau- 
serei unentbehrlichen Nlischkruge  NVährend des 
Trinkgelages naschte man von dem Backwerk und den 
Früchten, die als Nachtisch aufgetragen waren (ebendas). 
Tafel. 
l. Darstellung aus dem pompejanischen Alltags- 
leben. Die Brote, welche alle dieselbe Gestalt haben wie 
das dem Käufer überreichte, sind regelmäßig übereinander 
geschichtet. Rechts oben und im Korbe kleineres Back- 
Werk. 
2. Trinkgelage in einem von Säulen getragenen 
Speisezimmer. Drei Männer lagern auf zwei Klinen, der 
linke hält in der einen Hand eine Trinkschale, der rechts 
gelagerte übt das Kottabosspiel. Hinter ihm der Kotta- 
bosständer, vgl. 78, I. Neben dem mittleren Schmausen- 
den sitzt eine Frau, eine zweite spielt die Doppelflöte. 
Die Frauen haben weifse, die Männer dunkle Hautfarbe. 
Links auf dem Boden steht der Mischkrug. Weiter ein 
rundes Tischchen mit Früchten und Geräten. Sodann 
ein viereckiger Tisch, der, wie es 
lich war, von drei Füfsen getragen 
bei Speisetischen üb- 
wird. Auf demselben
        

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