Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704648
Tafel 
LXXIV. 
LXXV. 
329 
II. Ein grofses Tuch, mit welchem der Sarkophag 
eines Kriegers bedeckt war, vgl. 94, 2. Lockeres Ge- 
webe aus Schafwolle. Das Gemälde ist, wie es auch 
ägyptische Praxis war, erst auf das fertige Gewebe auf- 
getragen. Griechisches, wahrscheinlich attisches Fabrikat 
des 4. Jahrh. v. Chr. Einzelne Aufschriften wie Phaidre, 
Eulimene sind lesbar. 
I2. Stück derSarkophagdecl-ze eines männlichen Toten. 
Die Textur entspricht der des heutigen Rips. 
I3. Der Stoff ist ganz seiden und geköpert. Die 
helle Partie rechts ergänzt.  
I4. Die Fäden _sind vor der Bearbeitung gefärbt. 
„Die Textur ist die eines zwei- bis füntbündigen Atlas, 
welchen man gegenwärtig Levantine nennt." 
Tafel. 
I. Von derselben Vase wie 63,3 
Telenlach. Der Webstuhl besteht aus 
Penelope und 
zwei vertikalen 
Hölzern, die oben durch einen Querstab verbunden sind. 
An dem letzteren befinden sich Pflöcke, deren Bestim- 
mung unklar ist. Darunter ein anderer Querstab, um den 
ein Stück des fertigen Gewandes gewickelt ist. Es trägt 
eine einfache Randverzierung, während das folgende fer- 
tige Stück geflügelte Figuren zeigt. Der Querstab diente 
vom Beginn der Arbeit an zum Tragen der Kette. Die 
unteren Querstäbe sind entweder Lehnen für die hän- 
gende Kette oder Leisten zur Festigung des Gerüstes. 
Vorrichtungen zur Sonderung der Fadenreihen der geraden 
und ungeraden Zahlen gab es im Alterturn nicht. Die 
Fäden der Kette inufsten also vor dem Durchziehen jedes- 
mal mühsam mit den Fingern getrennt werden. Unten
        

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