Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704613
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Gew 
zrbc 
Ufer parallel läuft. Am äufsersten Ende rechts ist an- 
gedeutet, Wie der Damm" an dieser Stelle nach dem Lande 
zu umbiegt. Die Durchfahrten wie 64, 8. Auf dem 
Damme sehen wir zunächst einen von einem Viergespann 
gekrönten Triumphbogen, vgl. 28, 1, der natürlich quer 
auf dem Damme stehend zu denken ist: er ist vom Künstler 
nur, um sichtbar zu werden, von der Vorderseite darge- 
stellt. Dann folgen zwei Ehrensäulen, pilae. Auch derlinks 
von diesen stehende von Säulen getragene Bau scheint 
auf dem M010 zu stehen. Er ist wohl in seinem Grund- 
risse quadratisch und auf allen vier Seiten mit einem 
giebelartigen Abschlusse gekrönt zu denken. Das Bild 
zeigt drei dieser Abschlüsse mit der fehlerhaften Per- 
spektive, die der ganzen Darstellung eigen ist. Unter der 
Wölbung dieses Gebäudes hindurch sieht man auf das 
Ufer, ripa. Die linke Hälfte des Bildes nimmt ein grofses, 
auf Pfählen in der See errichtetes Gebäude ein, das als 
Palast, palatium, bezeichnet ist. Die beiden gewölbten 
Teile sind jedenfalls die aufgeklappten Schmalseiten des 
Baues. Das sie oben verbindende Gitterwerk und das 
Bretterwerk darunter, über welchem „Austerbiinke", 0s- 
triaria, zu lesen ist, läfst sich freilich schwer deuten. 
Möglicherweise ist darin ein „freier umgitterter Raum" 
vor dem Palaste zu erkennen. Wahrscheinlicher jedoch 
ist es, dafs sich das Gitter an den Langseiten des 
flachen Daches des Palastes hinzog, während nur das 
Bretter- oder Balkenwerk sich vor dem Palaste befand. 
Links steht noch „Teich", stagnum. Oben die an 
den Badegast, für den das Gefäfs bestimmt ist, ge- 
richteten Worte: "Lebeglücklich, mein Teurer", anima 
fehlt wivas.
        

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