Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704562
T afcl LXVIIL 
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Frau hat eine Frisur, wie sie zur Zeit des Kaisers Domitian 
Mode war.  
5. Ein Tüncher, Tector, glättet mit einem Brettchen, 
der Trulla, den Mauerputz. 
6. Griechische Schmiedewerkstatt des 5. Jahrh. v. 
(Ihr. Ein Arbeiter hält das glühende Eisen, welches er 
eben von dem hinter ihm sichtbaren Schmiedeherde ge- 
nommen hat, mit der Zange auf dem Ambofs fest, ein 
anderer schlägt mit dem Hammer darauf. Die beiden 
rechts sitzenden Männer sind vermutlich Bürger, welche 
die Werkstätte besuchen, vgl. 8, 6; 7l, 6. An der Wand 
verschiedene Werkzeuge, ein Kleidungsstück, ein Schwert 
als Erzeugnis der Werkstatt und eine Weinkanne, welche 
wohl auf Erfrischungen für die Arbeiter hindeutet, vgl. 
die Schalen 9D, z. Das Kleidungsstück gehört einem 
der Schmiede, welche der Glut wegen nackt arbeiten. 
Von derselben Vase stammt das Bild 71, 6. 
7. Eigentümlich ist die kranzartige Umwindung des 
rechten Fufses; eine Vorrichtung, um den Blasebalg zu 
ziehen, kann es schwerlich sein, da der Handwerker 
offenbar ein kaltes Stück Metall  er hält es in der 
blofsen Hand  bearbeitet. Er scheint vielmehr ein so- 
genanntes Perisphyrion d. i. ein Schmuckring zu sein, 
wie ihn die Römer der späteren Zeit in Nachahmung 
griechischer Sitte an den Fufsknöcheln trugen. Auch sind 
die beiden Schuhe ungleich. Im Hintergrunde eine Zange. 
I9. In der Mitte ein Kranz mit schlangenartiger 
Verzierung. Sodann das Handwerkszeug des Goldarbei- 
ters, des Aurifex: eine Goldwage, ein Zirkel, zwei Probier- 
steine und ein Grabstichel. 
Bernhard 
Textbuch zu Schreibers Bilderatlas. 
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