Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704415
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und 
Kalenderwesen 
Verkehrsmittel. 
6. 7. Die Fläche für die radienartigen Linien ist 
halbkugelförmig ausgehöhlt und durch eine Kreislinie in 
zwei Teile für niedrigeren und höheren Sonnenstand, also 
für Winter und Sommer, geteilt. Aufser dem Radius 
für die Mittagslinie zu jeder Seite noch fünf Radien. 
Unten eine rückläufige oskische Inschrift: „Mara Atinius, 
Sohn des Mara, hat als Quaestor aus Strafgeldern mit 
Wissen des Konventes (die Uhr) aufgestellt". 
8. Kunstvolle, in Rom gefundene Sänfte. Der Ge- 
brauch von Sänften wurde in Rom in der letzten Zeit 
der Republik gewöhnlich. Cäsar beschränkte denselben 
mit Rücksicht auf die Störung des Verkehrs in den engen 
Strafsen. Claudius gewährte das Recht, Sänften zu be- 
nutzen, ausschliefslich seinen Günstlingen. Später ver- 
schwinden die Beschränkungen wieder. 
H. Römisch-etruskischer, überdeckter Reisewagen 
(carpentum?) 
I2. Der in einen Kapuzenmantel, wie er auf Reisen 
üblich war, eingehüllte Reisende führt laut Inschrift mit 
der Wirtin folgendes Gespräch: "Frau Wirtin, rechnen 
wir."  „Du hast einen Sextar (Schoppen) Wein und 
Brot, macht ein As (etwa vier Pfennige); Zukost zwei As." 
 "Einverstandenfi-e „Das Mädchen acht As."  „Auch 
hiermit einverstanden."  „Heu für das Maultier zwei As." 
 „Dieses Maultier wird mich noch zu Grunde richten." 
 Das Rechnen wird mit den Fingern unterstützt.
        

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