Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704340
Tafel 
LX. LXI. 
299 
vermutlich durch drei Farben unterschieden waren, der 
eine ÜM  der andere 1,43 (Ü) und die zwei letzten 
je {im  Von den einzelnen Knöpfen der kürzeren Ab- 
schnitte bedeuten die sieben ersten das fünffache jedes auf 
dem entsprechenden längeren Einschnitte befindlichen 
Knopfes; der Knopf des achten kurzen Einschnittes das 
sechsfache der einzelnen gegenüberstehenden: also der 
erste Knopf 5000 000, der zweite 500 000 u. s. W.; der 
achte Knopf ßfn. War also z. B. die Summe 3057 dar- 
zustellen, so verschob man drei Knöpfe des vierten längeren 
Einschnittes, den einen des sechsten kürzeren und von der 
siebenten Reihe zwei Knöpfe des längeren und den einen 
des kürzeren Einschnittes. Die Benutzung der Tafel wurde 
im Schulunterricht gelehrt. Die Art sie zu halten zeigt 
Fig. 6. 
lU. Der Kaufmann hält in der einen Hand die Wage, 
in der anderen einen unklaren Gegenstand. 
ll. Griechische Rechentafel zum Aufsetzen von Steinen, 
vgl. 92, 1. Es ist eine Marmorplatte von 1,05 rn Länge 
und 0,75 m Breite. Auf drei Seiten je eine Reihe von 
Zahlzeichen. Die Reihen sind einander durchaus gleich, 
nur die linke Reihe hat am Kopfe noch T  Es 
bedeuten: Tm I 500, H: 100, "F z 50, Ä: 10,11: 5, 
I- : 1 Drachme. 1:1 Obolos. CIVQ. TzTalent 
oder 
6000 
Drachmen. 
5OOQ_ 
Vgl. 
Fiä" 
Tafel. 
l-IZ. Solche Knochenmarken waren Anweisungen 
für verschiedene Genüsse und wurden bei Festen, nament- 
lich bei öffentlichen Spielen, von den Veranstaltern der 
Feste unter die Volksnienge geworfen oder auch bei
        

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