Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704255
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Stäidtebau. 
den römischen Hügeln herabflofs, und dient noch jetzt 
seinem ursprünglichen Zwecke, trotzdem er in einer Höhe 
von 111.2 m verschlamrnt ist. Seine ehemalige Höhe be- 
trug 3,6o m. i  
Tafel. 
l. Der Bau war ursprünglich der über die pränesti- 
nische Strafse gehende Teil eines von Kaiser Claudius 
errichteten Aquädukts. Als Aurelian die Stadtmauer er- 
weiterte, schlug er einen Teil der Wasserleitung zur 
Mauer und benutzte den hier dargestellten Strafsenüberbau 
als Stadtthor. Der Aquädukt enthält zwei Leitungen 
übereinander: die der Aqua Claudia, Welche 45, und die 
des Anio novus, welche 62 römische Meilen lang ist. 
Die lnschriften berichten von dem Bau der Leitungen 
durch Claudius und von ihrer Erneuerung durch Vespasian 
und Titus. Die Wasserrinnen laufen in den beiden 
oberen Attiken. 
2. Die Darstellung zeigt, wie in einem Aquädukt 
drei übereinander liegende Leitungen vereinigt wurden. 
3. 6. Drei Bogenbauten übereinander gesetzt, um 
die gehörige Höhe für die Wasserrinne zu erzielen, die 
ganz oben Fig. 3 erkennbar ist. Der unterste Bogenbau 
diente zugleich als Flufsbrücke mit gesonderten Straßen 
für Fufsgänger und Wagen. 
7. Brücke mit Thorbauten.
        

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