Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704240
LV. LVl. 
Tafel 
und in eine entsprechende Vertiefung des Thürpfostens 
eingreift. Festgehalten wird der Riegel durch die fünf be- 
weglichen Stifte des Schlosses, denen eben so viele Löcher 
auf der Oberseite des Riegels entsprechen. War nämlich 
der letztere vorgeschoben, so fielen die Stifte in die 
Öffnung hinein. Nun befand sich aber im Riegel eine 
Spalte, die mindestens bis unter die erwähnten Löcher 
sich erstreckte. Sollte das Schlofs geöffnet werden, so 
fuhr man mit dem Schlüssel, auf dessen Oberfläche sich 
fünf den Öffnungen ebenfalls entsprechende feste Stifte 
befanden, in die Spalte hinein und stiefs die beweglichen 
Stifte von B in die Höhe, so dafs nun der Riegel zurück- 
gezogen Werden konnte. Diese Art Schlofs war jeden- 
falls besser vor Nachschlüsseln geschützt als die moderne 
Einrichtung. Übrigens lehnt sich unsere Abbildung nicht" 
an ein antikes Original an, giebt aber die Einrichtung 
der im Altertum am meisten gebräuchlichen Schlösser 
anschaulich wieder. 
9. 
wärts. 
Das Rad 
schiebt 
den Riegel 
vorwärts 
und 
rück- 
Der 
Teil 
dreht 
sich 
in 
und 
schliefst 
oder 
öffnet so das Leitungsrohr C. Die Stücke sind jetzt zum 
Teil zusammengerostet und sollen noch antikes Wasser 
enthalten, dessen Plätschern man beim Schütteln hört. 
I4. Der älteste Teil des athenischen Hauptabzug- 
kanals, der noch durch überkragende Steine gebildet ist. 
Andere Teile desselben Kanals sind bereits als Gewölbe 
durchgeführt. Das Ende des Kanals war durch eine Art 
Reservoir gebildet, aus dein sich der Inhalt in ver- 
schiedene Kanäle teilte, um als Düngung des Bodens zu 
dienen.  
I5 I6 Der Abzugskanal ist in der Königszelt an- 
gelegt, aber in späteren Jahrhunderten erweitert worden. 
Er war bestimmt, alles Wasser abzuführen, welches von 
Bernhardi, Textbuch zu Schreibers Bilderatlas. 19
        

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