Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704221
LIV. LV 
Tafel 
287 
oberen Säulenhalle des Peristyls zum Schutze gegen die 
Sonnenstrahlen sehr weit vorsprang, wie aus der Lage 
der Ablaufsrinne im Fufsboden des Peristyls  hinter 
der sitzenden Person  mit Sicherheit erschlossen werden 
kann. Die zum Teil unsymmetrische Lage der Thüren ist 
Folge eines späteren Umbaues. 
Tafel. 
l. Das Wasser iliefst aus drei Mündungen einer tisch- 
ähnlich geformten Einfassung. Die Gefäfse zeigen die 
regelmäßige Form der Wasserkrüge mit zwei Henkeln 
zum Heben und einem zum Ausgiefsen, wie Fig. 4, 10. 
3. Das Wasserfafs ist in die Erde gegraben wie die 
Weinfässer 66, 1. 
7. Als Weihgeschenke an der Hinterwand Bild- 
täfelchen wie 15,20, und vor dem Becken auf dem 
Boden kleine Figuren. 
8. Der Cippus, aus dem das Wasser rinnt, ist mit 
einem Relief geschmückt: ein Adler hält einen Hasen 
im Schnabel. 
9. Aus dem Atrium. lm Impluvium steht eine 
marmorbekleidete Bank, auf welche das Wasser fliefst. 
Unter dem Tische, der hinter- dem Almpluvium steht, eine 
viereckige Vertiefung am Boden, etwa zum Kühlen von 
Gefäfsen. 
IÜ. II. Das Kissen zum Tragen des Wasserkruges, 
IÜM, oder arcaiga. Der Krug wie Fig. r, 4. 
I3. I6. Die Anlagen zeigen die Vorliebe der Römer 
für architektonischen Gartenstil. Auch das Verschneiden 
der Baumkrone zu regelmäßigen Figuren war bei ihnen 
in 
Übung.
        

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