Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704206
Tafel. 
l. Die pompejanische "Erkergasse", Vicolo del 
balcone pensile. Man hat neuerdings bei vorsichtigen 
Ausgrabungen mehrfach die Spuren von erkerartigen 
Überbauten gefunden, namentlich in der hier abgebildeten 
Strafse. Der eine, den das Bild zeigt, ist vollständig 
erhalten, nur die Tragbalken sind erneuert. Er gehört 
zu einer im Obergeschofs befindlichen, von den übrigen 
Teilen des Hauses geschiedenen Mietwohnung, die von 
der Hausflur aus durch eine besondere Treppe zugäng- 
lich War. Übrigens giebt unsere Darstellung ein getreues 
Bild von einer pompejanischen Strafse mit ihrem Pflaster- 
system. Links nach der Strafse zu Weit geöffnete Ge- 
schäftsräume. 
2. Höchst phantastische Architekturmalerei, wie sie 
in der letzten Zeit der pompejanischen Wanddekoration 
beliebt war. 
3. Römisches Wandgemälde aus der ersten Zeit 
des Kaisers Augustus. Auch hier sind für die Anordnung 
der Baulichkeiten malerische Rücksichten von Einflufs 
gewesen, aber es findet doch noch eine Anlehnung an 
Wirkliche architektonische Vorbilder statt. 
4. Die Restauration dieses kleinen zierlichen Gartens 
beruht auf gesicherten Grundlagen. Der beschränkte Platz 
gestattete nur eine bescheidene Anlage. Es sind zu beiden 
Seiten des Ganges mit Erde gefüllte Kästen aufgestellt, 
in welche die Gewächse gepflanzt sind. Im Hinter- 
grunde der von einem Laubendach bedeckte Speisesaal 
mit einem gemauerten Triklinium. Der Saal ist 55,14 
in gröfserem Mafsstabe wiedergegeben. 
5, 6, Die gröfsere rechte Hälfte des Querdurch- 
Schnittes Fig. 5 nimmt das Peristyl 9 auf 53,6 ein. Im
        

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