Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704195
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Städtebau. 
num, 6 Durchgang zum Peristyl, 7 8 Wohn- oder 
Efszimmer, 9 Peristyl, 10 Ausgang auf die Seitenstrafse, 
11 luftige, nach dem Peristyl offene Zimmer, 12 Schlaf- 
zimmer, von denen zwei ausnahmsweise durch eine 
Zwischenthür verbunden sind, 13 Speisezimmer, 14 Vor- 
raum dazu, 15 sehr geräumiges Gemach mit Ausblick 
einerseits nach dem Peristyl, anderseits nach dem Garten, 
16 Zimmer unklarer Bestimmung, 17 Durchgang nach 
dem Garten, 18 Stall und Abort, 19 Küche, 20 Wagen- 
remise mit Ausfahrt nach der Strafse, 21 Säulengang, an 
welchen sich der Nutzgarten, von dem der Plan einen 
Teil zeigt, anschliefst; alle übrigen Teile des Hauses dienten 
gewerblichen Zwecken oder waren Mietwohnungen. In 
22 und 35 wurden Geschäfte betrieben, zu denen der 
Hausherr in irgend welcher Beziehung stand; denn das 
zu 22 gehörende Hinterzimmer 23 steht durch Fenster 
mit dem Peristyl 9 und mit dem einen Schlafzimmer 12 
in Verbindung, während 35 durch ein Hinterzimmer 36 
vom Atrium aus zugänglich ist. Die übrigen Räume 
waren vermietet. In den Räumen 24 und 26, zu denen 
die Schlafzellen 25 und 27 gehören, befanden sich Koch- 
herde. In der gröfseren Anlage 28-34 wurde eine 
Bäckerei betrieben (vgl. 67, 2), 28 Backzimmer mit Back- 
tisch (Vgl. 67, 12), 29 Mühlenhaus mit drei Mühlen (vgl. 
67, 6, 10), 30 Backofen (vgl. 67, 1), 31 und 33 Verkaufs- 
lokale. Es folgen die kleineren Geschäftsräume 37, 38 
und 39. Sodann wieder eine gröfsere gewerbliche An- 
lage 41-43 mit einem Backofen in 42. Von mehreren 
Geschäftsräumen führen 'I'reppen in das Obergeschofs 
nach Zimmern, Welche zusammen mit den Läden ver- 
mietet waren. Endlich sind noch die drei gröfseren 
Mietwohnungen A, B und C zu erwähnen.
        

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