Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704157
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Städtebau. 
First wurde ebenfalls durch Hohlziegel überdeckt und 
ebenso wie die untersten Deckziegel der Dachsenkung 
durch aufrechtstehende, kunstvoll gearbeitete Ziegel ver- 
ziert. Man unterscheidet demnach Firstziegel Fig. I0 
und Stirnziegel Fig. 12. x 
I4. Das ganze Balkenwerk des Daches bestand aus 
Bronze. 
I5. I6. Das sogenannte tuskische Atrium, welches 
die einfachste Art des Atriumbaues darstellt. Das Dach 
wird von zwei mit ihren Enden in die Wand a einge- 
lassenen Hauptbalken b und den sie verbindenden Quer- 
balken c getragen. Damit die untere Abschlufslinie des 
Daches die gleiche Höhe erhält, sind auf die Haupt- 
balken die Zvvischenträger d gelegt. Von den Ecken 
der Mauer müssen starke Streber 6 herablaufen, welche 
die kürzeren Sparren tragen; die längeren f ruhen un- 
mittelbar auf den Zwischenträgern d und den Quer- 
balken c. Die DachöHnung g führt den Namen Complu- 
vium, das darunter befindliche Becken h auf Fig. I6 ist 
das Impluvium. Die flachen Ziegel 1 und die gewölbten 
Deckziegel 2 sind nach dem System, welches Fig. 10-12 
zeigt, angeordnet. Über den Strebern e aber lagern noch 
besonders geformte Flachziegel 3, welche sich zu einer 
Rinne verbinden, in der das hier zusammenströmende 
Regenwasser rasch ablaufen kann. Ein solches einfaches 
Atrium 54,6. In anderen Fällen waren, um einen 
gröfseren Raum zu schaffen, die Tragbalken des Daches 
von Säulen gestützt. 
Tafel. 
1-3. Das Dach ist 
grofser Steinplatten gebildet 
durch Übereinanderschieben 
und zwar in der Weise, dafs
        

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