Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1704136
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Städtebau. 
den Wall führt, vgl. Fig. I0.  Fig. 9. a äufsere, 
c innere Steinwände. e Brustwehr. f Regentrauferu. 
g Zinnen der inneren Mauer.  Fig. 11a äufsere Stein- 
Wand. Ö Aufschüttung. 0 innere Steinwand. d und (ß 
Strebepfeiler zur Stützung der Mauer. In der Mitte 
der Turm. 
Tafel. 
l. 2. Sogenannte kyklopische Mauern aus nicht mit 
Mörtel verbundenen Steinen von den verschiedensten 
Formen und Gröfsen. Fig. 1 sind die Steine völlig 
unbearbeitet, wie sie gerade aus dem Steinbruch kamen, 
aneinander gepafst, und die Lücken durch kleine Steine 
ausgefüllt. Fig. 2 sind die Kanten sorgfältig ge- 
arbeitet, so dafs die benachbarten Steine genau auf- 
einander passen. Die unterste Schicht Wurde mit 
ihren breitesten Flächen auf den Boden gelegt, und 
sodann die Blöcke herausgesucht, welche in die ent- 
standenen Ecken am besten pafsten, um nach Bearbei- 
tung der Kanten genau eingefügt zu werden. Poly- 
gonalmauern in der Form 1 und 2 bestehen in der 
Regel aus einem Material, welches seiner Natur nach 
nicht in regelmäßigen Blöcken vom Felsen abgebrochen 
werden kann. Für manche Zwecke wurde diese Bauart 
bis in die späteste Zeit angewandt. Der Quaderbau ist 
vermutlich eben so alt wie der Polygonalbau. Wir 
finden ihn 2. B. bei dem zu den ältesten Bauten 
Griechenlands gehörigen sogenannten Schatzhaus des 
Atreus 94,9. 
3. Die Aufsenseiten der Quader sind gewölbt (Polster- 
quader) und die Fugen abgeschnitten. Ein überkünsteltes 
Dekorationsprinzip.
        

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