Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703873
252 
Marine. 
der Rahe des Hauptmastes zuweilen angebrachten absieht. 
Auch entspricht es nicht der antiken Gewohnheit, dal's 
vom Top nach der Rahe auf jeder Seite nur ein Tau 
läuft, vgl. Fig. 3, Taf. 47,4. 
9. Lampe aus Erz in der Form eines Kriegsschiffes. 
In der kleinen Mulde 1 über dem Sporn lag der Docht. 
Die einstufige Back 3 mit dem senkrechten Abschlusse 
(Akrostolion) 2 wie 45, 10,12; 4 der Ruderkasten  
5 Mastbehälter oder Andeutung des Mastes; 6 Raum 
für den Steuermann G), vgl. 47,3; 7 Pforte für das 
Steuerruder. 
Tafel. 
I. 2. Ein Gladiatorenseegefecht, eine sog. Naumachie. 
Die umliegenden Baulichkeiten sind für die Zuschauer 
bestimmt. Die nur für Schaustellungen in Bassins, nicht 
zur Fahrt auf die hohe See eingerichteten Schiffe ent- 
behren vollständig des Hauptmastes. Dies zeigen die 
Ruderbänke des gescheiterten Schiffes, die auch im 
Hinterschiff über die ganze Breite des Fahrzeuges gehen, 
also keinen Raum für die Niederlegung des Mastes frei 
lassen. Dagegen hat das linke Schiff Fig. 1 einen Fock- 
mast, der sehr schräg gestellt ist, so dafs er von der 
Back aus durch zwei lange Gabelstangen, in denen die 
Rahe liegt, gestützt werden rnufs. Der Zweck der 
schrägen Lage ist zu 46,7 angegeben. Ein Deck haben 
die Schiffe nicht. Die Gladiatoren stehen auf einem 
schmalen Gange, welcher hinter der Reling an der 
inneren Schiffswand hinläuft. Der unterhalb der Reling 
an der Aufsenseite sich hinziehende kastenartige Bau ist 
den mit mehreren Ruderreihen ausgerüsteten Kriegs-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.