Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703796
Tafel. 
l. 2. Relieffragmente vom Triumphbogen des Clau- 
dius, also aus dem r. Jahrhundert der Kaiserzeit. Fig. 1 
zeigt zwei Prätorianerfahnen, die linke hat als oberen 
Abschlufs noch die Hand der Manipelfahne, anders 42, 1 1. 
Hinter den Fingern das Querholz für die Bezeichnung 
des Truppenteils, sodann nach unten zu ein Kranz  
ein Kaiserbildnis, eine Corona classica(?) und ein zweiter 
Kranz. Der untere Teil ist nicht sichtbar. Von der 
zweiten Standarte ist der obere Teil abgebrochen. Gegen- 
stände von unten: Quaste, Blätterkranz, Kaiserbild, Mauer- 
kranz, wie er für die Erstürmung einer Mauer verliehen 
wurde, zweites Kaiserbild und zweiter Blätterkranz. Über 
diese Gegenstände vgl.42, ro, I r ; ebenso über das Vexillum 
von Fig. 2. Offenbar sind die Krieger meist Prätorianer. 
Ihr Helmschmuck wie Fig. 4. 
4. Der Prätorianer mit dem in zwei Reihen Streifen 
ausgehenden Panzer ist wohl der Führer, vgl. 42, 11, 
Die Helme wie Fig. 1, 2. Der Adlerträger G) hat auf 
unserem Bilde ein Tierfell über dem Haupte, anders 
42, 11. Die Köpfe einiger Prätorianer sind ergänzt; 
auch der Tempel gehört nicht zum Bilde. 
5. Der Adler in der Mitte soll wohl an den 
Legionsadler erinnern; rechts und links Manipelstan- 
darten; vgl. 42,11. 
6. Grabstein des Centurionen der 18. Legion 
M'. Caelius, des Sohnes des Titus, aus Lemonia, der, wie 
die Grabschrift sagt, im Kriege des Varus, also vermut- 
lich in der Schlacht im Teutoburger Walde, seinen Tod 
gefunden hat. Es war offenbar kein unvermögender 
Mann, denn der Grabstein trägt neben seinem hier wie- 
dergegebenen Bilde die Büsten zweier seiner Frei-
        

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