Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703784
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schlagener Feinde und ihre Nationalüagge, die das Bild 
einer Schlange zeigt, aufgepflanzt. 
2. Eine in unregelmäfsigen Linien gehende Stadt- 
mauer mit Türmen. Links barbarische Hilfstruppen. 
Das längliche Viereck über dem rechten Turme ist eine 
Fensteröffnung der Trajanssäule. 
3-5. Der untere Abstand der die Brücke tragenden, 
einander gegenüberstehenden Balkenpaare betrug 40 Fufs. 
Das ganze Werk wurde dank der außerordentlichen 
Arbeitskraft der Legionssoldaten in zehn Tagen voll- 
endet. Die Konstruktion ist nicht in allen Punkten ge- 
sichert. 
6. 7. Der mächtige Widderbalken, welcher an 
Stricken aufgehängt War. Er Wurde nach rückwärts ge- 
zogen, dann plötzlich losgelassen und schnellte so gegen 
die Mauer vor. Auf Fig. 6 scheint der Sturmbock an 
dem nach der Stadt zu aufsteigenden Belagerungsdamme 
angebracht zu sein. Fig. 7 befindet er sich in einer 
Belagerungshütte, die gegen die Mauer vorgeschoben 
wurde, einer sogenannten Widderschildkröte, Testudo 
arietaria. 
8. Der obere Teil der Mauer ist aus Weiden- 
getlecht hergestellt. Die Römer rücken unter dem 
Schutze ihrer über den Köpfen aneinandergefügten Schilde 
vorwärts. Die Markomannen werfen verschiedene Gegen- 
stände auf das Schilddach herab: Steine, Speere, Töpfe, 
wohl mit heifsem Wasser gefüllt, radförmige Gegenstände 
und vielleicht auch Fackeln, wenn diese nicht von den 
Römern stammen, die sie gegen das Weidengefiecht ge- 
schleudert hatten. 
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